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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
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lichen enipfunden . . . Und weile die Schwachheit eben groß war,fragte ich, ob Sie sich noch cinsten mit ihrem lieben Gott versöhnenund also zu einer seeligen Heimfarth geschickt machen wolle? sagteSie für große Mattigkeit gar leise: Ja.

Darauff bald zum christlichen Mercke geschritten ward, undnach dem Sie wegen erneuten Schlagfluße der Sprache nicht mehrmächtig ward, habe ich Ihr eine schöne Beichte vorgelesen, welcheSie mit aufgehobenen Händen, tiefen Seufszcn und christlichen Ge-bcrden andächtig nachgebetet, die heilige Absolution empfangenund das hochheilige Abendmahl mit größter Begierde genoßen,darauff ich Sie eingesegnet und wegen obliegender AmtsverrichtungAbschied von Ihr genommen, da Sie denn anstatt der mündlichenDanksagung meine rechte Hand in ihre beyde geschlossen und sehrstark gedrucket, Ihre Dankbarkeit hiermit zu erweisen.

Als ich selbigen Tages gegen 3 Uhr wieder zu Ihr kommen,hatte sich die Mattigkeit in etwas geleget, dahero ich gute Hoffnungschöpfte, es würde, ob Gott will, nicht Noth haben, in mittelsaber ist mit Beten beydes von mir, wie auch in meiner Abwesen-heit von gedachten Herrn Berwalther innner angehalten worden undbey solchen: Zustande fand ich Sie täglich ... Da sie je länger jemehr schwächer worden und zu einem seeligen Abschied sich gefaßthalten und solchen zu erlangen, betete Sie mit nur, wie wolheimlich und leise ... habe ich Sie den Sonnabend vor Uoininisosronochmahls eingesegnet . . . haben die hoch Adelichen Jungfernvon Ureipitsch, so selbige Nacht zu Tümpling! verblieben, wieauch alle adeliche Bedienten mit Beten fortgefahren, biß der liebeGott Sie erhöret und unter derselben Gebeth die hochadlige Frauseeligst von dieser Welt abgefordert, welches geschehen am Sonn-tage Usimnisesrs früe zwischen 3 und 6, war der 7. Tag Marty,da sie denn auf dieser U)elt gelebet und alt geworden 87 Jahreweniger etliche Monate."

Ihr Sohn Philipp Heinrich, damals Hof-Marschall zu