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von Nißmitz zu Leislau^, Rudolf von Bünau zu Schinditzu nd die Söhne von Dietrich von Bose zu Zöthen — also s0 Ge-schlechter, von denen als die ältesten, in der Grafschaft Camburgangesessenen, die Tümpling erscheinen^', welche zu Weimar am20. Juli in der Person von Rudolfs Großvater Oswald
mit den Bose, Bünau, Elben, Diolan, Rlünch, Weidenbach undWürchhausen den Ernestinen: gehuldigt hatten (I. 273^230).
Wir sahen (S. s2— daß die Bormundschaft, welche Rudolfvon söp—s62s, zusammen mit seinem Bruder Oswald, überseinen Neffen Wolf Christof II. führte, ihm wenig Dank, aberviel Ärgerniß brachte, welches erst in den Recessen von sSHZ—ein Ende bekam. So war Wolf Christof daran schuld, daß dieHäupter der Häuser Tümpling und Posewitz trotz ihrer nahenVerwandtschaft nicht im Einklang standen. Nm so inniger standendie Häupter der Häuser Tümpling und Bergsulza mit einander. —
Rudolf war nicht ein abhängiges Hofverhältniß eingegangen.Er lebte als freier Ritter auf seinen: Schlosse Tümpling. Dennochlag es in seinem Range, daß er hin und wieder am Hof erscheinenmußte, besonders wenn es galt, fürstlichen Personen die letzte Ehrezu erweisen.
So finden wir ihn'^^ bei dem an: Z .August s6s7 zu Weimarstattgehabten Leichenbegängniß der Wittwe des schon im Zahres60Z gestorbenen Herzogs Johann von Sachsen-Weimar, desStammvaters des Hauses Weimar, Dorothea Riaria geb. Prinzessinzu Anhalt. Nahe vor ihrer Leiche schritt Rudolf neben Hansvon Wurmb; sie wurde in der Stadtkirche speter-paulskirche) bei-
* Welchen Besitz Georg von Nißinitz auf Bebra, Hauptmann zu Frei-bürg und Eckartsberga, in Leislan hatte, wissen wir nicht.
^ Die Tümpling ( 2-(9 auf Tümpling (I. 2-ft, die Münch (wie dieW ürchhausen) vor 5259 (I. ss), die Bose (293 auf Zöthen (7 S2), die Elbent-M auf Rodameuschel (II. 2(9), dieBünau vor (222 auf Schinditz (II. -(9, 782).
Geheimes Haupt- und Staatsarchiv Weimar, lZ. Grafen und Herreu,Niseöllansu. Lllüsnütunn vol. III. (S(7—(S22.