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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
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soll und der Vater schwach genug war, ihn nicht energisch dazuanzuhalten, so nahm er ihn wieder zu sich nach Wasewitz, damiter die Laudwirthschaft praktisch erlernte.

Zu des Vaters Freude vermählte er sich im Jahre (759,22 Jahre alt, mit Anna Caroline geb. Schenk von Wiedebach/'mit welcher er in j/osewitz wohnen blieb. Am (6. März (76Dschenkte sie ihm daselbst eine Tochter, Caroline Friederike (257des Stammbaumes unten XI), deren Leben sie aber mit demihrigen bezahlen mußte. Am (3. März wurde die junge Frauauf dem Gottesacker zu Camburg begraben.^'

Inden: sich Carl am 27. December (762 zu Meyhen mitCaroline Elisabeth IVilhelmine geb. von Bünau wieder verwählte,^"'' führte er den: Vater keine genehme Schwiegertochter zu.

Caroline, geboren zu Hainichen am 7. August (7^, zur Zeitihrer Vermählung also (8 Jahre alt, war die einzige Tochter desfürstlich Gothaischen Lieutenants und Erb-, Lehn- und Gerichts-herrn aus Hainichen und Meyhen Rudolf von Bünau und derJohanne Crdmuthe geb. von der Mosel (Tochter des HeinrichSigismund von der Mosel auf Mosel, Rodenbach und Helmsdorfund der Anna Dorothee von IVeißenbach a. d. H. Reichstädt).

^ Die Schenken von Wiedebach waren wie die Schenken von Molan(S. m), nach v. Mülverstedt, Oer abgestorbene Adel der Provinz Sachsen,Nürnberg Z88H, eine Abzweigung der Schenken von Tautenburg. Nach dem-selben war Zinna Caroline die Setzte ihres Geschlechts, vergl. auch S. 2^.

^ Airchenbuch von Tamburg:

:?so. Des Hochwohlgebohrcnen Herrn Carl Friedrich von Tümpling inposcwitz Frau Gemahlin, die Hochwohlgebohrene Frau Anna Caroline geb.von Schenk, nachdem sie Dow. Düturo als den lVlurtri Abends um 6 Ahrein Aindlein glücklich zur Welt gebohren, haben bald darauf in dieser Nacht um^2 Uhr den Geist aufgegeben, dero erblaßter Leichnam den ^8. Irnzns Abendsbei vortragnng von Laternen auf dem Gottesacker zur Erde bestattet worden."

»»» Airchenbuch zu Meyhen fügte der Pastor (lZniriuus Seligmann derbetreffenden Beurkundung den frommen Wunsch bei:Welche hochadlige Ehe-leute der Stifter des heiligen Ehestandes ans der Fülle Seiner Gnaden mitgeistlichem und leiblichen: Segen überschütte um Christi willen. Amen."