Gedenkt der Ajjneu jeder Lcit,
?Oic sie izeledc i» Freud und °,Ecid.
Wenn ?ucr dcr AHncu je vcrgtfir,
Wer ist Nein Edelmann, kein El)eist.
Dieser Spruch richtet Earl Friedrich.
Er war am 7. Juli s?Z? zu Posewitz geboren. Da seineOheime Heinrich Earl und Ehristiau Gottlob kinderlos warenund sein Bruder August U)ilhelm in seiner frühesten Aiudheit starb,so war er die einzige Hoffnung des Hauses Posewitz." Aus ihnsollte sich der reiche Gesammtbesitz seines Hauses vereinigen under war es, der es zu Grunde richtete.
Freilich hatte er das Unglück, schon in seinem dritten Lebens-jahre seine Ulutter zu verlieren, allein ihm war ein edler, treubesorgter Bater geblieben und hatte er ein edles Borbild be-sonders in der Person des würdige,? Dompropstes.
Sei,? Bater, ein wissenschaftlich gebildeter Herr, hätte gern ge-sehen, daß Earl sich den gelehrten Studien gewidmet hätte, undbrachte ihn deshalb in jungen Iahren in das Haus des RectorUkörlin an? Gymnasium in Altenburg. Dort blieb er fünf Jahre,worauf sein Bater ihn nach Naumburg gab, wo er noch einigeJahre Unterricht genoß. Da er aber leider nicht davon durch-drungen war, daß ein Edelmann sich auch besonders durch einenmöglichst hohen Grad von wissenschaftlicher Bildung auszeichnen
* ?sss hatte das lsaus j?oscwitz auf den zwei Augen seines UrgroßvatersAdam Friedrich gestanden.