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ment am (3. Juni zu Blösien publicirt worden war, zu RRrseburgam 2l-Iu>" (772 einen Erb-Receß^ ab, laut welchem, in Z(Lhristian Gottlob bekennt, daß sie (500 fl. an Ehegeld, (500 fl.an Gegen -Vermächtuiß (S. 3() und ((500 sl. ^n Paraphernalieuzu fordern habe und daß das Ehegeld in das Rittergut Blösienund die Parapherualieu in das Rittergut Tümpling verwendetworden seien. Er verpfändet ihr für das Ehegeld und das Gegen-vermächtuiß, für deren Zinsen und für die Unkosten Blösien, fürdie Paraphernalien, die Zinsen und Unkosten Tümpling.
In demselben Jahre, an: 8. September, verfaßte sie zu Merse-burg ihr bei dem Gericht des Domkapitels niedergelegtes Testa-ment,^ „überzeugt von der Nichtigkeit des menschlichen Lebens,wünsche ich nichts mehr, als bey Thristo und allen Seeligen zuseyn; ich bitte Gott täglich, daß er mich um Thristi willen zuGnaden an- und in sein himmlisches Reich ausnehmen wolle."
Zu Erben ihres Vermögens setzt sie in Z ( ihren VetterFriedrich Heinrich von Einsiedel, Sachsen-Gotha-Alten-burgischen Geheimen Rath und Steuer-Direktor auf Lumpzig undHohenkirchen, ein, legirt u. a. 5000 Thlr. dessen jüngerem BruderAugust Hildebrand von Einsiedel, aus Lumpzig und Hohen-kirchen/^ gv. dessen Rindern (sie substituirte auch August Hilde-brand bezw. dessen Rinder Friedrich Heinrich), 600 Thlr. Philipp
5 Griginal im Thalsteiner Archiv, von beiden Eontrahenten unterschriebenund besiegelt (das Schwan'sche Siegel dos Ehewappens zeigt hier in z und -zden Stierkopf mit darüber schwebendem Stern, in 2 und z einen Schwan auseiner Krone aufwachsend, auf dein ersten Helm die Sticrhörner mit dazwischenschwebendem Stern, auf dem zweiten Helm den Schwan aus der Krone auf-wachsend).
^ Abschrift desselben (Urkunde ZZo) in den Sammlungen der AltonburgerGeschichts- und Alterthumsforschendcn Gesollschaft des Gsterlandes (Bd. z,S. -^2).
»»» Heinrich (Varl Hatto von ziZst an zusammen mit Christian Vonatvon Freywald die Vormundschaft über die Brüder Friedrich Heinrich undAugust Hildebrand von Einsiedel zu Lumpzig geführt.