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unterwcrffeu uns aber auch dem göttlichen Willen um so mehr,da der Allerhöchste unfern Wohlseeligen Herrn Dom Probst mitEhre, mit Glücksgütern, mit langen Leben gesegnet und Ihn bei-nahe 7H Jahre dabey erhalten. Hierin ruht Trost, gegründeterTrost für uns, für die gebeugte Frau Wittwe und für sämmtlichehochgeschätzte Anverwandte!" —
Heinrich Tarl, von welchem wir leider kein beglaubigtesBildniß besitzen, unterschrieb und siegelte soU
^ Hier möge noch folgendes Gedicht Platz finden, welches die PastorenCarl Traugott Eifert, zn Frankleben und Rnnstädt, und Johann Carl EonradDietrich, zu Blösien und Reipisch, dein Andenken des Dompropstes widmeten:
Unsterblich sollten sie sein, die Ukänner, vom Himmel gegeben,
Stolz ihrer Seiten und Vater des Volks.
Tümplings sollten nicht sterben — Sie werden zn selten geboren,
Gder die tvclt verdient sie nicht oft.
Schmeichcley winde sich nicht um Seine glänzende Urne,
Dieß Unkraut schlingt sich nin ein halbes Verdienst;
Er war, wie die Natur, die keinen Gothischen Schmuck braucht,Nur durch das einfach-edle gefällt.
Ehrist, Patriot, ein Vater der Armen, und groß in Gcschäfften,Nienschenfreund — saget, ihr Kenner von Ihm!
Bringen wir täuschende Züge in Stein, erhab'ne Gemälde?
Nein, — das ist Gr — keine Silbe zu viel —
Freund der himmlischen Wahrheit, die allen Verdiensten den Werth giebt,Ehrt' Er den höchsten Regenten der Welt,
Fühlte den göttlichen Frieden in Seiner begnadigten Seele,
Trug Seinen Himmel mit Sich herum.
Fleißig im Tempel des Herrn, und nicht vergeßlicher Hörer,
Ucbt' Gr die Pflichten des Ehristenthnms aus,
Unbemerkt übt' Er sie ans, Bewußtsein des göttlichen BeyfallsWar Ihm wichtger, als menschliches Lob.