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Und da ich zugleich in meinem treu äsvotesten Hertzcnüberzeugt bin, daß ich mir niemahls etwas nur im Sinn kommenlaßen, was bey Ihro Aönigl. Nch. meinem allergnädigstenHerrn meine Wenigkeit hätte unangenehm machen können; sogetröste mich auch der allcruntcrthänigst gebethcnen allergnädigstenOonkrmation.
Ew. HochReichsGräfl. IZxosllsu? aber ersuche zugleich gantzgehorsamst, durch HöchstDeroselben viel vermögendes Vorwortdiese Angelegenheit dahin gnädig einzuleiten, damit wederE. Dom Eapitul noch meine Wenigkeit, hirbey in mehrereVerlegenheit versetzet, vielmehr die allergnädigste Bestätigungertheilet werden möge.
Ew.HochReichsGräfl. Ilxoizllöni? unschätzbaren hohen Wohl 'wollen empfehle inich übrigens gantz gehorsamst und versicheredagegen als sonst mit gantz besonderer Vonoration zu verharren
Merseburg Ew.
den I s. rc. rc.
s760. Heinrich Earl von Tümpling.
Die feste Haltung des Domkapitels hatte zur Folge, daßBrühl in seinem AntwortschreibenHeinrich Tarl versicherte, daß
" HochWürdiger, HochWohlgebohrner Herr,
Hochgeehrtester Herr Doin-Dechand,
Die schuldige Beantwortung der von Ew. Hoch-Würden mir durch DeroHochwertheste Zuschrifft vom zz. ü. u. von des Hochwiirdigen Dom-Eapitulszu Merseburg per majora. auf Sie gefallenen Wahl zu Ihrem Dom-Probstgütig mitgethcilten Nachricht ist bisher um deswillen ausgesetzt blieben, weilich mich einer Berichts-Erstattung des Geheimen Lonsilii wegen deren Lon-tirwutüon von Ihro Königl. Majt. bald versehen: Es hat sich aber damit, ver-mutlich wegen der mittlerweile die kssiäsn? - Stadt Dreßden betroffenenunglücklichen Schicksals, bis jüngsthin verzogen. Ich hoffe dahero die Ver-gebung des sothancu Zlntworts-Aufschnbs um so eher zu erlangen, als ich, wieIhro Rönigl. Majt. Key dem Vortrag erwehnten den 20. dieses anhero über-kommenen Berichts des Geheimen Llonsilii Ihro höchstes Gefallen über dieLIscbion Dero Person zum Dom-Probst zu Merseburg, die sie Dero, als IhresVusatli, bewährten Osvobions - Gesinnung-gegen Sie und Dero hohes Königl.