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Dr. Dr.
Ew. HochBeichsGräfl. Dxoellön? Höchstgeehrtestes vom29. Nart: a. 0. ist mir am 29. Dieses durch den Herrn Tammer--herrn von Wuthenau richtig eingehändiget worden. Ob nunwohl solches allererst Tages vor der ausgesetzten Wahl einesneuen DomProbsts geschehen, so habe doch nicht ermangeltineinen Herrn Dontratribus den Inhalt on Davour des HerrnTammerherrn von Wuthenau zu insimnren und Ew. HochReichs-Gräfl. Dxoellsn?: Hohen Befehl hierunter gehorsamst zu befolgen.
Allerseits Dapituluros llooluriren hierauf: Wie sie die groß-inüthigen Gesinnungen, ihnen die freye Wahl zu laßen, mitäevotester Dankbarkeit unl so mehr verehrten, je zuversichtlichersie sich solchergestalt versprechen könnten, daß sie hicrbey um sofreymüthiger nach Pflicht und Gewissen so wohl, als nach Denenbeschworenen Ltatuten und der uralten Verfassung zu Werkegehen, mithin auch des Dtkoots Derer von Ahrs Aönigl. Blast,ihrem allcrgnädigsten Herrn, in der porpstuirlichen Dapitulutionfest gegründeten allergnädigsten Versicherungen sich getröstenkönnten, wenn auch die Wahl auf den Herrn Tammerherrnvon Wuthenau nicht ausfallen ßolte, innmaaßen ihre aller-äovoteste Zuversicht in das allerhöchste Aönigl. Wort jederzeitviel zu groß gewesen, als daß Ihnen hierüber nur einigerZweifel beyfallen ßolte.
Wie mir nun das gantze DomTapitul so wohl als derHerr TammerHerr von Wuthenau selbst werden attsstirenmüßen, daß ich mir vor meine Person nicht die geringste Mühegegeben vor mich einige Stimmen zu erlangen; Also sehe michzwar in einige Bekümmerniß versetzet, daß Dem ohnerachtet dieWahl durch Mehrheit Derer Stimmen auf mich gefallen ohnemein Mindestes Veranlaßcn, ich finde mich aber auch in meinemGewissen desto mehr gedrungen, der göttlichen Fügung hirunterzu folgen.