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Heinrich Carl hatte, nachdem er zunächst durch Privat-Präceptoren unterrichtet worden war, das Stifts-Gymnasium zuRcerseburg und zusammen mit seinem Bruder Otto Friedrich vomBlai s ?s9 bis zum Juni s722 die Universität Halle besucht.Nach dem Zeugniß der Universität vom Jahre s72Z hat derDvrwvosissmms ^äolssoons uo Dominus Dourious (laroluscto lllümptinA Di^uos Nisnious nou sino luuciis aocossiono undintor optimos moros ot probitatom oximiam sein Trienniumdort absolvirt, um sich eine solide Uenntniß der olo^uontig., derbistoriao, des öffentlichen, Privat- und Lehnrechts anzueignen.^
Schon im Jahre s?2s, am sss. Ulai, thcilte Heinrich Carldein Domkapitel mit, daß der Uammerjunker Christian Crnstvon Weise zu Tragarth bei Uäerseburg zu seinen Gunsten aufseine Ubajor-Präbende und auf sein Canonicat verzichtet habe.Cr übergab zu gleicher Aeit Weise's instrumoutum rosiZnationiscl. ä. Werseburg 20. Iairuar s?2s sowie sein eigenes tostimoniumloAitimuo nativitatis ot nodilitatis vom (2. Ulai s?2s^^ underbot sich zur Erlegung der für eine durch Resignation erhaltene
Das Stift des h. Sixtus, auch Unter-Stift genannt, auf dem Sixtus-Berge,wurde dem Domstift einverleibt.
Als Fortsetzung der Ehronik von Ernst Brotuf schrieb Georg Mocbius,der H. Schrift Oootor und Uroksssor der Universität Leipzig, vormals Usotordes Stifts-Gymnasinm zu Merseburg, im Jahre mss die „Neue Mersebnrgischettüroräos,", welche für die Jahre xss?—von Gottfried Ludwig Präger,viear bei der Bischöflichen hohen Stiftskirche zu Merseburg, und dann nochbis zum Jahre fortgesetzt wurde.
Handschriftlich cxistiren sodann noch bei dem Tapitcl zu Merseburg die„Nachrichten betreffend das Dom-Tapitcl zu Morseburg, zusammengestelltvom Domstifts-Procurator Kühn im Jahre ^379/30" und endlich ein Druck-werk: „Historisch-topographische Beschreibung des Hochstifts Morseburg", vonOr. A. Schmekel, Gymnasiallehrer in Merseburg, Halle xsss.
Protocoll-Bücher des Dom-Aapitels zu Merseburg.
^ Hans Carl von Braudenstein, Friedrich Dietrich von Trotha und MoritzAdolph von Nostitz bekannten an Eides Statt, daß Heinrich Tarl „von seinenxs Ahnen, als 8 von, Vater und 3 von der Mutter, aus Adeligen, Ritter-mäßigem Stamme gebohren" (folgt die Aufzählung der Ahnen).