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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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ls sein Vater Wolf Friedrich im Jahre s723 heiinging,war Heinrich Carl, am 22. cheptcmber s6W zu Werse-burg geboren (das Geburts-Attest 5. 67), schon seit7 Iahren Domherr des Hochstifts Werseburg.

In die Zahl der Domherren ((6 onnouioi innM-os und H oano-viel ininorss) wurde Reiner aufgenommen, der nicht evangelisch-lutherischer Religion und von rittermäßigem Adel war, drei Jahreeine Universität besucht oder dem Vaterland« im Felde gedienthattet

" Ausgenommen waren nur zwei IlootoroL juris der zur MerscburgerDiärese gehörenden Universität Leipzig, nnd zwar der jedesmalige Vrdinariusund der älteste Professor, auf Grund einer von Papst Johann XXIII. imJahre tltZ crtheilten Toncession. Diese erhielten bei Antritt ihrer Functionenzugleich Tanonicato im Stift Merseburg.

Das Hochstift ist in Folge eines von König Gtto I., dein Großen(yzs-Y7Z), am Tage des h. Laurentius sm- August) 95z vor der siegreichenSchlacht mit den Ungarn auf dem Lechfclde bei Augsburg abgelegten Gelübdesim Jahre zss unter Zustimmung des Papstes Johannes XIII., des ErzbischofsHatto von Mainz nnd des Bischofs Hildenward von Halberstadt errichtet, mitdem bisherigen Pfarrer von Zeitz, Boso, besetzt und dem von Vtto yö7 ge-stifteten Erzbisthum Magdeburg unterstellt worden. Das Stift wurde an derS. Iohanniskirche errichtet.

Die Schutzvogtei über das Stift hatten, wenigstens seit dem Ende desl l. Jahrhunderts, die Markgrafen von Meißen aus dem Hause Mcttin.

Gbglcich die Monden die alte deutsche Ganvcrfassnng nicht hatten, sowurden doch viele von ihnen bewohnte Districte Gaue (xagi) genannt. Derlinks der Saale liegende Theil des Stifts Merseburg gehörte zum Hosgau, derübrige, größere, Theil zum Gau Lürubini (nach Schkeuditz so genannt).