Nach der „Beschreibung des fürstl. Sachs, ambts Tainburg"von s67H (im Archiv des dortigen Amtsgerichts) hatte Zöthendamals „ein alt baufällig Wohnhaus mit Scheunen und Ställen,einen Garten am Hause, 7 Hufen Landes, davon noch viel Leede,vieles auch von: Wasser sehr zerrissen und nicht mehr anzubauenist, 6 Acker Wiesenwachs, 2 Acker Hopsenberge, H Acker Wein-wachs und 6 Acker ganz wüste unter Trauschwitz, welche auchnicht wieder anzubauen sind, 3 Acker Buschholz, die Niederjagdund Hatze gleich Anderen vom Adel im hiesigen Amte in unter-schiedlichen Fluren und Hölzern" endlich Trbzinsen und konnten^0 Schafe gehalten werden.
Am sä. April sSSfl wurde Adam Friedrich von dem HerzogFriedrich Wilhelm II. mit Zöthen, wie mit Bosewitz, belehnt.^
Inzwischen war am 5s. Nim s666 Adam Friedrich'sSchwiegervater Hans Friedrich von Gräfen als der Letzte seines Ge-schlechts gestorben. Ada in Friedrich erhielt das Lehn- und Ritter-gut Nautschütz am s7. September s666 von den nächsten An-wärtern, den Brüdern Trasmus und Friedrich Wilhelm von Brand,aus Gleina, Zinna, Lucka, Haardorf und Alein-Helmsdorf, wegender auf einem Vergleich vom 8. Juni s65s beruhenden Ansprücheseiner Gemahlin und deren Alutter, für 500 fl. cedirt.^ Gr ver-kaufte es jedoch schon am 2s. October s667 für 5200 fl. an HansThristof von Beschwitz, indem Heinrich Thristian von Sanderslebenauf Serba Tatharina von Tümpling bei diesem Verkauf als Turatorzur Seite stand.^^^
volge Steuer.
Die Inuwohner seindt der Herrschafft mitt Steuer und Folge verpflichtet,geben zur bcrnstencr (vcrgl. I. 2St) i altes Schock vnd seind zu erscheinenschuldigt mit Z Uucbclspießen."
^ Lehnbricf im Archiv der Finanz-Abtheilung des Staatsministcrium inMeiningen.
^ Staats-Archiv zu Magdeburg, das Grafische Guth zu Nautz-
schitz betr., cls uo. ;sss, tss?, betr. Sachsen ksp. SI Nr. ;?S5 kot. 2).
Ebenda tot. 20.