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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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Gerichte.

Die Gerichte Gberst im Dorff vnd desselben bezirken im Felde Gberstvnd niedcrst stehen hochgedachten Nieinen gnedigen Fürsten vnd Herrn zu,vnd wollen die von Posen dosclbsten die Erbgerichte haben.

(Irii Jahre f660 vergrößerte Adam Friedrich seinen Besitzdurch den Ankauf des benachbarten amtsschriftsässigen Atannlehn-guts Zöthen,^ welches er von dem Obersten Georg Rudolfvon bseßler auf Schlöben, Rabis und Möckern kaufte.

Friedrich Ludwig erwarb nach des Vaters Tod ZS87 Uhlstädt nnd über-nahm t6°>o Altenberga nebst Altendorf und Rodias allein. t69l erscheint eralsFürst!. S. Dragoner Hauptmann unter den Herrn Gbristen von Ivangen-heim", später als Fürstl. Sächs. Bber-Aufseher der Saale-Flöße. tSIS ver-kaufte er letzteren Complcx an Anton Günther von Schwarzenfels auf Bergenund Bischleben (Sohn eines Grafen von Zchwarzburg, vom Kaiser ge-

adelt), Herzoglich tveimarischen Geheimen Rath und Hof-, zuletzt Gber-Hofmarschall (f t"0t), vermählt mit Anna Marie geb. von Schönberg (f t72Z).

An deren Sohn Anton Ludwig von Schwarzenfels verkaufte FriedrichLudwig von Hünefeldt sodann auch Uhlstädt (welches ^sss von AlexanderFreiherr» von Rothkirch und Trach genannt von Schwarzenfels an den Alten-burgischen Fiscus verkauft wurde).

Rausdorf hatte Hünefeldt von seinem Schwager Wolf Heinrichgekauft (V). vergl. übrigens II. 2782?9>

Sophie Elisabeth'? Rinder waren: Christof Friedrich von Hünefeldt, ge-bore n zu Altonberga 29. August ^sss, Friedrich Carl, daselbst geboren 2-^. JanuartS9», Gustav Heinrich, geboren zu Altendorf 27. September tZ92 (diese Z nachdem Kirchenbuch von Altendorf), Wilhelmine Marie (ff t?2g), vermählt x720mit Julius Friedrich von Weißenbach (ff t?2H) und, als jüngster Sohn, CarlHaubold (diese 2 nach dem Kirchenbuch von Tautendorf).

^ t27Z Tcthene. Das Rittergut war vor der Reformation von dem Klosterin Eisenberg in Lehn gereicht worden und blieb es ihm, wenigstens noch nachdem Lehnbriefe vom 16. December tEsto,jährlich und ewiglich" auf Michaelis20 Neue Groschen, jeder t2 Pfennige gültig, zinsbar und zu geben xflichtig.

vom Jahrhundert an erscheinen die Bose auf Zöthen, so Heinrichund Albrccht tö9s (I. sz), Dietrich tZH7 (I. 278) und die unmündigen BrüderBalthasar und Hans Heinrich tsoz. Sie gehören, wie die Tümpling, zu dens ältesten in der Grafschaft Tamburg angesessenen Geschlechtern (II. t2s). Sie ver-kauften später (nach tsw) Zöthen an Christian Lecker, Verwalter des pfortaischenSchulguts, tsso erscheint Georg Rudolf von Heßler als auf Zöthen gesessen.Im Erbbuch des Amtes Camburg von heißt es:

Inn diesem Dorff wohnen 2 Mann, welche Meinen gnedigen Fürstenvnd Herrn eigenthümblich zustendigk.