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ling gewesen. Anno s7^0 haben die Bauern das Rittergut ansich gekaust, daß es nunmehr» ein Amtsdorf geworden".
Zm s 7. Jahrhundert gehörte es den Ukeusebach; am s9. Aprils628 wurde Otto Wilhelm von Uleusebach aus Easekirchen, ver-mählt ain Zs. Mai s622 mit 2lnna ^Uagdalene von Tümpling,einer Urenkelin Oswald's, zu Altenburg aus dem Ucarkte wegenStraßenraubs enthauptet.
Erst s662, am sch ^lpril, kam es in die Tümplingsche Familie,indem Christoph Friedrich und Otto Philipp von Ukeusebach Tase-kirchcn an Rudolf Heinrich von Tümpling, den Enkel von Oswald'sEnkel Rudolf Albrecht!., abtraten, welcher ihnen dafür Leislauabtrat. Easekirchen blieb dann bis s7^0 in unserer Familie. —
Drei Zahre fast nach der Belehnung vom 2o. April s5-s3,am s s. April sSSs, starb Oswald, ungefähr 59 Jahre alt. Erscheint die letzten Jahre schon gekränkelt zu haben, denn in demProzesse zwischen Oswald und Wilhelm von Würchhausen, welchenseine Wittwe weiter zu führen hatte, berichteten die Eommissarienunter'm 26. Ucai sZZs an Johann Friedrich den Ulittleren vonOswald's „... leibs schwachheit an derer er auch nach dein willendes almechtigen vorsturbenn". Da die Bauern von Schmiedehausenim Jahre s52H die Eyriakskirche, iii welcher unsere Vorfahrenbeigesetzt wurden, zerstört hatten, so hatte Oswald bestimmt, vorihr, und zwar auf den: nach Eamburg zu gelegenen Theile desGottesackers, begraben zu werden.
Noch im Jahre s377 war das steinerne Areuz, mit deinZeichen eines zweihändigen Schwertes, welches Oswald's Ruhe-stätte bezeichnete, dort vorhanden. Um es zu retten, beantragtenwir bei dem Gemcinderath von Eamburg dessen Auslieferung anuns, was dieser auch in demselben Jahre gewährte. Es ist dasälteste erhaltene Grabdenkmal unserer Familie. (Vergl. S. 68).
Auf die letzten Tage Oswald's und die damaligen Verhält-nisse wirft einiges Licht die „Nachrichtung wegen des Elosters aus»