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Posewitz, im Ganzen acht Rittergeschlechtsr auf elf Rittergütern.Hierinit sind aber die Rittergüter der, zwei (Huadratmeilen um-fassenden, Grafschaft noch lange nicht erschöpft. Wir werden spätersehen, daß den Tümplingen im Laufe der Jahrhunderte vierzehnderselben gehörten.
Bon den (5^7 genannten elf Rittergütern kamen, außer Tümp-li ng selbst, noch sechs im Lauf der Zeiten in Tümpling'schen Besitz,und zwar die beiden Güter zu Leislau von (59 (—(662, Posewitzvon (592—(795, Zöthen von (660—(795, Schieben von (669— (739 und Rodameuschel von (696 bis nach (732, währendSchinditz von (-(92—(5(0 Tümplingisch gewesen war.
Aus toi. (( arn angeführten Orte heißt es: „Dise vorn Adelaus den Ampten Dornburk und Tanrburck haben huldung gethan"und da wird an zweiter Stelle „Oßwalt von Tümpling" erwähnt.So hatte Oswald noch für Tümpling, vier Jahre vor seinen: Tode,den Trnestinern gehuldigt.
Er wird auch bald darauf, am 23. April (Montags nachIubilate) (5H3 zu Weimar von Johann Friedrich dem Mittlerenund Johann Wilhelm, an Stelle ihres Baters, mit Tümpling be-lehnt. Der Inhalt des Lehnbrieses (im Trnestinischen Gesammt-archiv, Topialbuch von Lehnbriefen Thüringischen Theils, (5(0—(553, vol. III., B. 9, toi. (77^ — (78^) entspricht dem Lehn-briefe Herzog Heinrich's vom 3. Mai (5(0 (S. 27(), nur heißt es:... „inn allermassenn er die hievor von den: hochgeborenen surftenHern Moritzen hertzogenn zu Sachssenn Churfürsten :c. zu Lehn em-pfangen, redlich herbracht, besessen, genossen, gebraucht unnd nun-mehr durch die uffgerichte Aayserl. Tapitulation und obgenantsunsers Bettern dor aufs ervolgte Überweisung unsern gnedigenlieben Hern Bathern, unns und unsere unmündigen Brüdern zuverleihen gebüren". — Am Schluß heißt es: ... „aller Beth, Bernunnd anders, das die Bauern zuvorn davon in unnser Ampt unnd