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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
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So hatte Oswald in der Frage des Gerichtsstandes Rechtbekommen. Reber das Weitere erfahren wir Nichts aus den in:Dresdener Haupt-Staatsarchiv liegenden AktenTapittel zcu Naum-burgk widder Oßwalten von Thumplingen".

An: (8. Februar (546 starb Luther zu Gisleben, seiner Vater-stadt. Ihm hatte es° erspart bleiben sollen, den Untergang seinesAurfürsten im folgenden Jahre zu erleben. Schon in: Juli (546hatte Tarl V. denselben wie den Landgrafen Philipp von Hessen,a:s die Häupter des Schmalkaldischen Bundes, in die ReichsachteU'lmt und Herzog Moritz, des Aurfürsten Vetter und des Land-grafen Schwiegersohn, mit der Ausführung derselben beauftragt.In: November fiel dieser nun in Aursachsen ein; das ganze Aur-fürstenthun: war bald, mit Ausnahme von Wittenberg^und Gotha,in seiner Gewalt, aber schon in den ersten Monaten des Jahres(54? hatte der Aurfürst nicht nur sein Land wiedergewonnen, son-dern auch das Herzogthun: feines Vetters, bis auf Dresden, Leipzigund pirna, erobert. In: März aber rückte der Aaifer, über Nürn-berg und Gger ziehend, mit (6 000 Mann, unter denen die Spaniervon Alba befehligt wurden, in die Mark Meißen ein. Der Aur-fürst zog sich auf das rechte Ufer der Glbe zurück. Dort bei Mühl-berg kam es an: 24. April zur Schlacht. Johann Friedrich gabsich Thilo von Trotha gefangen, an: (ß, Mai wurde Wittenbergübergeben. An demselben Tage unterschrieb Johann Friedrich dieWittenberger Tapitulation, laut welcher er die Aurwürde und denHaupttheil seiner Länder an seinen Vetter Uloritz abtrat, welcherzu Augsburg an: 24. Februar (543 von: Aaiser damit belehntwurde. Uloritz überließ dafür an Johann Friedrich u. a. das AmtTamburg mit Tümpling, so daß es von nun an den Grnestinernzugehörte.

Johann Friedrich kehrte erst nach fünf Iahren, in: Jahre(552, über Nürnberg, Bamberg, Toburg, das Jagdschloß FröhlicheWiederkunft bei Aahla, Wöllnitz (den Fürstenbrunnen) und Jena