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die Lehngüter bei Sulza ihn: nicht bequem lagen, er auch durcheinen Verkauf derselben hoffte, seinen: sonstigen Besitz Vortheil zubringen, bat er, 6.6. Tümpliug, 9. Leptember (Sonnabend nachder Geburt Rlariä) (53(, Herzog Georg, für ihn bei den: Aur-fürsten Johann die Erlaubniß auszuwirken, die Sulzaer Lehngüter,welche ungefähr 600 Gulden werth wären, einen: andern Ritter-mäßigen verkaufen zu dürfen, „dorzu bin ick? mit großen Schuldenbeladen und sonderlich mit einer großen Summe den: Eapittel zurNumburgk behafft, von denen und andern ick? zur bezcalunge ge-drungen, dadurch ich benötigt solch lehnguth zu verkeuffen undmeine vorsaezte und vorpfaute Lehnguther nur und meinen Erbenwider zu losen und frey zu machen".
Dieses Schreiben Oswald's, anscheinend von einen: Schreiberaufgesetzt, findet sich in: Ernestinischen Gesammtarchiv zu Weimar,
X. (61. (69, Oup. II, Nr. (199 —(502 und ist mit folgendem,in grünes Wachs aufgedrückten:, Siegel versehen:
Die Unterschrift lautet: „E. F. Gn. vndertheniger und gehor-samer vnderseß Osiwalt von Eumplingk doselbst in: AmptEambergk".
Herzog Georg gewährte Oswald die Bitte und schon an:21. September richtete er folgendes eigenhändige, an derselbenStelle sich findende, Schreiben an den Kurfürsten:
„Unser frcuntlich Uinst und was wir libs nnd guts vermögen allzeitzuvorn, hochgcborner Fürst (kenntlicher lieber Vetter! Uns hat Vswalthvon Tumpling durch inliegende schrifft ersucht nnd gebethen Inen an Euerlieb zu verschreiben, das iine von derselben möcht vcrgonet und nachlassenwerden, sein lehengut so Imc neulicher weyl angefeilet und doch etwas fernentlegen zu vorkcuffen, !vye das L. 5. inliegend hat zu verneinen, lvo nunE. L. sich ii: knrtz keins anfals daran hette zu versehen, so achten wir es davor