an gedachter zcinsbetzalung seumig vnd dyo nicht wye gemelt entrichten wurde,was alsdan gnenthe Hern kowffere oddr Ire volger mogelichs schadens thunmochten, crafft geistlichs odder werntlichen gerichtszwangs, yenen das gentzlichzu erstathn ane einiche Einrede, Auch so hindernus odder Zwietracht in gedachtholtz wye odder weme das geschiege, solchs soll vnd will ich meine Erben, Erb-uehmen aller friheit, gnade, gunst, behelff, vorbott vnnd gebott geistlicher odderwerutlicher Hern, die mir meinen Erben, Erbnehmen hulfflich vnd meinenHern kowffern abtreglich sein mochten, der nicht zugebranchen. Myr habenauch meine Hern kowffere diße woltadt nachgelassen, das Ich meine Erben,Erbnehmen gedachten jerlichen zcins widderumb zw vns kowffen mögen vorfunffzig gülden Reinisch odder ßouell annehmcr landswehrung, ßo vns dasebent, doch alzo das Ich, meine Erben, Erbnehmen dissen widderkousf dennHern kowffern ein vierteyl Iars vor der Zinszceit ankundige vnd alsdann allevorseßne Zcins ob der hinderstellig weren, samxt dem der sich auff berurthezceitt betagthe, gentzlich entrichten will vnd soll, Trewlich vnnd ane geuerde.Datum Numbnrg Montags nach Exaudi Anno domini XV«' Lsxto."
Die erste der vorstehenden Urkunden findet sich im Originalmit der Ausschrift: „CristofelTomplinge czu Tomplingk belangende"im Weimarischen Staatsarchiv, Abtheilung Grafen und Herren,Kolmnkiung,, s^08—kol. 3^6, mit Christoph's ziemlich guterhaltenen: Siegel auf Papier, worunter Wachs; die zweite, imOriginal auf Pergament, 6. cl, Naumburg, im Stiftsarchiv zuNaumburg unter X. Nr. 2f s und hängt an dieser das wohl-erhaltene Siegel Christoph's:
Laut der ersten Urkunde wurde Christoph vom SchenkenBusso verpflichtet, das Röblitzholz innerhalb vier fahren, also biszum Jahre sSsO, wieder auszulösen, „wu aber solches in an-