von deni Capitel zu Naumburg Geld aufzunehmen, und zwar(^5 Gulden auf die, Jenem und Christoph, als dem Sohne Oswald's,gemeinschaftlich gehörenden, von Naumburg zu Lehn gehendenCrbzinsen bei Naumburg, zu Stockhausen, Raatschen und Heiligen-kreuz und die beiden ihnen ebenfalls zusammen gehörenden, vonPforte zu Lehn rührenden Tümplinger Weinberge, den Großenund den Kleinen Titzel. Außerdem verschrieb Christoph, ebenfallsWiederkäuflich, demselben Capitel in demselben Jahre für 200 Guldenseinen, ebenfalls von Pforte zu Lehn gehenden, Großen Berg beiTümpling.
Die beiden ersten Urkunden, vorn 2P März und 2. August,liegen im Original auf Pergament im Stiftsarchiv zu Naumburgunter X. Nr. (H2 und X. Nr. 53 (an ersterer hängen noch dieSiegel von Hans und Hans d. Ä.), die dritte, ebenfalls vom2. August, im Original auf Pergament ebendaselbst unter X. Nr. 260sowie in Abschrift im Staatsarchiv zu Magdeburg, Xotu SachsenXep. XIX. Nr. (352, und zwar in dem Aktenstück „Xotn aotitatn sto.",dessen genauen Titel wir oben bei der Darstellung des Processeszwischen Christoph und Hans von (^st3—(505 angegeben haben.
Unter dein Original dieser dritten Urkunde hängen noch dieSiegel des Abts Cyriacus von Pforte und der drei an den: GroßenBerg mitbelehnten Hanse, während das Siegel Christoph's selbstabgefallen ist.
Wir lassen nun die drei Urkunden unter (, 2 und 5 wörtlichfolgen:
„Zinsverschreibung des Hans von Tümpling, Vogt zu Saleck unddes Christoph von T. zu Tümpling für das Domcapitel zu Naum-burg über Zinsen von Gütern vor der Stadt Naumburg und zumheiligen Kreuze belegen.
äct. Donnerstags nach Latare
„Wir hir nach geschriben Hans von Thmnxcling, itzundes voit zcu Zaleckevnd Lristof von Thitmpeling zn Thnmxeling roonhafftig, Bekennen vor vns