war. Ein Ordensbruder von Bürzel war immer probst zu Remseund so hat Nikolaus vor seiner Wahl zum probst unzweifelhaftdem Kloster zu Bürzel angehört.
Gcrnhard von planst war Abt des Klosters Bürzel von(470—(497; ihm folgte Georg von Obernitz. Der Vorgängervon Nikolaus als Propst war Matthias von Lehcsten.
Nach der Reformation wurden die Güter des Klosters Remse,welches auch zum Stift Naumburg gehörte, vom Kurfürsten Jo-hann Friedrich dem Großmüthigen eingezogen und später zumTheil den Perren von Schönburg übergeben.
Vom Kloster sind heutzutage nur wenig Neberreste vorhandenund kein Grabstein irgend eines probstes ist noch zu sehen. Inseinem Siegel führte es das Bild seines Schutzheiligen, des heiligenNikolaus, während das Siegel des Klosters Bürzel den heiligenGeorg als geharnischten Ritter zeigt.
Wir begegnen Nikolaus zuerst am (4. Mai („am Mittwochnach vooem juounZitutis") (438 in einem zu Glauchau ausgestelltenSchiedsbrief des Lehnsherrn Ernst von Schönburg, Perm zuGlauchau, zwischen dein Abt Gernhard und Nikolaus einer- undpans Grüner anderseits. Grüner verkauft laut dein Dokumentvier besessene Männer „zur Parte" (d. h. parthau bei Waldenburg)mit allen Zinsen, Frohnen, Diensten und Gerechtigkeiten für70 Gulden an den Abt zu Bürgel, mit der Maßgabe, daß Ernstvon Schönburg oder auch pans von Pagenest zu Luckau dieselbenwiederkaufen könne.
Die Urkunde findet sich im Weimarischcn Staatsarchiv, Bür-gelsches Topialbuch toi. 263—266. Ernst von Schönburg be-siegelte dieselbe mit seinem Secret.
Laut einer im Dresdener Paupt-Staatsarchiv vorhandenenOriginalurkunde (Nr. 8990 verkauft pans von pagencst fünf Jahrespäter, am 30. Mai (Donnerstag in der pfingstwoche) (493, mit