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Die Urkunde findet sich im Dresdener Haupt-Staatsarchiv,Oop. ZV, Blatt 267
Danach wurde Anna nicht wie ihrer Schwägerin Ilse einLeibgedinge in Tümpling, sondern in Droitzen bestellt. Sie erhieltdort das Haus und den Hof, 4 Hufen Landes, ö Acker Weinwachs,die lange Wiese, die Wiese in dem alten Bach, die Weiden ander Saale, die Fischweide nnd an jährlichen Zinsen 8 alte Groschen,(8 Scheffel Aorn, 2 Scheffel Hafer und ( Schock Hühner. NachOswald's Tode sollte es ihr eintretenden Falls mit 600 Guldenabgelöst werden. Der Herzog gab ihr zu Vormündern Marxvon Havn und Dietrich Zscharras.
Wir bemerken hierzu, daß dieses Droitzen nicht dasselbe seinkann, welches (429 Oswald's Vater Ihan mit seinen vier Brüdernverpfändet hatte, denn dieses lag in der Gisenberger Pflege, wiediese Lage auch ausdrücklich in den Lehnbriefen über Droitzen von(487, (499 und (52( bezeichnet wird.
Das Droitzen von (474 hat an der Saale gelegen („Weidenan der Saale")- Der Umstand, daß zu ihm auch eine Wiese indem alten Bache gehörte, läßt uns glauben, daß es etwa da lag,wo das verschwundene Behmitz auch lag.
Wohl in den folgenden Iahren (473 und (477 wurden ihreSöhne Hans (4() und Christoph (-(2) geboren.
Am (. Mai („an Sanct Philippus vnd Iacobus tage") (478verkauft Oswald von Tümpling „daselbst gesessen" erblich für(0 rheinische Gulden dem Abt Gernhard (Flanß) zu Bürzel(0 neue Groschen jährlicher Zinsen, welche er vom Bischof Heinrichzu Naumburg zu Lehn gehabt hatte, an drei Ackern einer Holz-mark, die mitten in dem Holz zwischen Heiligenkreuz und deinMordthal lag, welches bisher Heinrich Mahner zu Lobschütz ge-