Druckschrift 
1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
Seite
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Amptman, unßirs gnedigen Hern von Numburgh gcschigkten" ab-geordnet, um den Streit zu schlichten.

Hans Mönch und Henning hingen ihre Siegel an den Abschied.

Im folgenden Jahre (H89, am 9. October (am Fritagenach Francisei") konsentirt Hans, mit seinen Vettern Hans d. Ä.und Hans d. I., als Mitbclehnter darin, daß sein Bruder Oswaldund dessen Ehefrau Anna an ihren, vom Stift Naumburg zuLehn gehenden, Gütern und Zinsen an 6 Männern zu Heiligen-kreuz einen Zins von 2H2 Gulden für 56 Gulden zu Gunsten desStifts wiederverkäuflich verschreiben.

Die vier Tümplinge drückten ihre Siegel unter diese Urkunde,doch ist nur ein Siegelbruchstück erhalten. Die Urkunde liegt imStiftsarchiv zu Naumburg unter X, Nr. 20s).

Wir hören nun drei Jahre lang Nichts von Hans, welcheraber nicht aufgehört hatte, die Vogtei zu Saaleck zu versehen.

Am 2^. März (^92 (Sonnabend nach Xemiulsoers) erscheintdann Hans, ebenso wie Hans d. Ä. und Hans d. I., als Mit-bclehnter an Schinditz, welches sein Bruder Oswald von Dietrichvon Frankleben gekaust hatte. Diese Mitbelehnung hatte zur Folge,daß, nachdem Oswald's Sohn Christoph (507 gestorben war,Hans Schinditz bis (5(0 in Besitz nahm. Wir werden den Lchn-bries Herzog Georg's, in Vertretung seines Vaters Albert, beiOswald kennen lernen. Zeugen waren Albert's OberinarschallSigmund Pflug und Heinrich von Bünau.

In demselben Jahre, am (6. Mai, wird Hans, ebenso wiesein Bruder Oswald und sein Vetter Hans d. Ä., an Hansens d. I.Aadcberg mit belehnt (vergl. unter XIII.).

In diesem Jahre (^92 wird Hansens älterer Sohn Oswald ()geboren worden sein. Seine Mutter, also Hansens zweite Ehefrau,war Margarethe, wie wir schon erwähnten. Der Vater war min-destens schon fünfzig Jahre alt.