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Wir bemerkten ein Wal schon, daß die Verpflichtung, Tümp-ling mit zwei gerüsteten reisigen Pferden zu verdienen, sich erstim Lehnbriefe vom 3. April (37^ ausgedrückt fände. Diese Ver-pflichtung hat aber mindestens schon f^36 bestanden, denn imDresdener Haupt-Staatsarchiv findet sich in den ^otu: „Hierinncnist verzeichnet die erbare Wannschaft aus allen Aemtern, wie starksie dienen, wie sie heißen und wie sie gesessen sind. f^36", Voo. 7997,folgendes vermerkt: „Ampt Camburg ic. (auf Blatts)) Hans vndOßwald Tumpling zu Tumpling zwey pferdt" u. s. w.
Hans war (-(86, vielleicht schon seit (-(3H, bischöflich Naum-burgischer Vogt zu Saaleck und finden wir ihn als solchen bis(fi93- Bischof war damals, von (-(8( —(-(92, mit der Residenzin Zeitz, Dietrich von Schänberg a. d. H. Sachsenburg, dessen Be-ziehungen mit dein Stadtrath von Baun,bürg keine freundlichenwaren. Das ihm von seinem Nachfolger ((-(92—sä(7) undNeffen Zohann von Schönberg a. d. H. Stollberg im Hauptschiffeder Domkirche zu Naumburg errichtete messingne Denkmal zeigtseine Züge. Zu seinen Füßen befindet sich das zusammengesetztebischöflich-Schönberg'sche Wappen, vom Schönberg'schen Löwengehalten.
Wir sahen unter III. Tith (f), daß im Jahre (3-(-( dieLehnsherrlichkeit über die Veste Saaleck von den Warkgrafen vonWeißen auf die Bischöfe von Naumburg übergegangen war.
Daß Hans (H86 Vogt war, geht aus der Urkunde vom30. Juni d. Z. („am fritage nach Petri und pauli der HeilgenZcwolffbothenn") hervor, laut welcher sein Bruder Oswald „zcuThumpeling gesessen" und Anna, „myn eliche wyrtynn", demDomstift Naumburg für ein Darlehn von (00 rheinischen Guldengegen einen Zins von 3 Gulden ihre beiden bei Tümpling ge-legenen, vom Abt Heinrich zu Pforte zu Lehn gehenden Wein-berge, den großen Berg ((3 Acker) und den großen Titzel (3 Acker),