6 Scheffeln Weizen und Gerste und (Z Scheffeln Hafer jährlicherZinsen, sammt Frohnen und Diensten, ferner mit einem Weinberg,der Radeberg genannt, zu 5 Acker (zuerst erwähnt am 3 (.Juli(3s>4 in dem Leibgedinge ihrer Großmutter Margarethe, der Frauvon Hans s8j), (0 Weinbergen in dem Radeberge, davon denneunten Eimer und von dem, was darin wächst, den neunten Theil— wie sie das Alles von ihrem Vater Ihan geerbt — ferner mitfolgenden Gütern, die bisher Bauer- und Erbgüter gewesen unddie sie von ihren Bauern gekauft und in ihr Rittergut geschlagen,nämlich einem Weinberg im Radeberg, von Hans Riese, einemWeinberg dabei, von dem Erzpriester zu Trebra, einem Weinbergund 3 Acker Artland, von Nikolaus Rcüller, Holz und Aeckern,von Weiner, Aeckern, von Hofmann, Holz, Aeckern und Wiesen,von Jakob Storch, Aeckern, von Seuring, einer halben Hufe, vonFrankleben, einein Weinberg, von Rübe, und endlich zwei TheilenWeiden in dem Werth, von Burkhard Harris, Hans Zahn undVolkmar Dorfer erkauft.
Alle diese erkauften Bauergüter wurden hiermit zu Rittergutgemacht, „darczu gefreyet vnd eyngeleibet".
Autbelehnt werden die Vettern von Hans und Oswald, dieBrüder Hans d. Ä. und Lorenz (Lorenz, zum ersten Mal in demLehnbriefe vom 7. Januar desselben Jahres über die Güter zuNaumburg, Heiligenkreuz u. f. w. genannt, wird hier zum letztenMal erwähnt) und Hans d. Z.; sie sollen aber erst dann folgen,wenn Hans und Oswald ohne Lehnserben stürben.
Verglichen mit Hansen's und Oswald's Lehnbrief vom 3. Juni(H72, hat sich der Stammbesitz Tümpling vermehrt um 8 besesseneMänner, eine Wiese, den Radeberg von 3 Ackern und (v andereWeinberge in demselben, sowie zwei Fischwasser, wie sie das Allesvon ihrem Vater geerbt; auch die jährlichen Zinsen in Tamburgund in den (2 Dörfern scheinen sich etwas vermehrt zu haben unddazu kommen nun, als von den Bauern zugekauft, ^ Weinberge,