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„Lald darauf ist Grav Ludwig ( I.) den 25. Aprilis des :-tS7. Jahres Todesverblichen .... hat er sich anderweit verheyrathet an Fräwlein Tatharinen,wie abzunehmen, deß letztern kserrn von Waldenburg, ljerrn Lseinrichs, undeiner Burggrävin zu Meißen Tochter, die ihm zweene Söhne, Grav Georgenden I. und Grav Carlen auch den I. sowol eine Tochter, die nicht genennetwird, zur Welt gebracht." —
Wir glauben, daß diese Tochter die Elisabeth ist, von welcherhier die Rede ist. Ludwig I., Herr zu Blanckenhayn und Sohndes oben (V. 7) erwähnten Heinrich VII., war ein Vetter vonSigmund I., Herrn zu Tonna, dein Rath Wilhelm's III., und derUmstand, daß s)lse ihren Sohn erster Ehe Georg (ein Name, derbei den Airchberg's nicht vorkommt) genannt hat, kann daraufhinweisen, daß ihr Bruder jener Georg I. von Gleichen gewesen ist.
Ilsens Sohn, Georg I. von Airchberg, vermählte sich zumersten RIal (130 mit Ursula Edler Herrin zu Hiesse, zum zweitenUIal (30( mit Barbara Gräfin von Reinstein. Aus der erstenEhe hatte er drei Söhne. Der Name des dritten (welcher bisdahin auch nicht bei den Airchbergs vorgekommen war), Siegmund,weist ebenfalls auf die Gleichen hin. Georg I., welcher kurfürst-licher Amtmann zu Ercuzburg an der Werra von (132 bis zuseinem Tode war, starb (3(9-
Sicgmund I. ist es übrigens, dein das Schicksal widerfahrenist, weil er auf dem Grabmal im Erfurter Dome mit seinen zweiGemahlinnen, Agnes von ^uersurt und Tatharina von Schwarz-burg sich abgebildet findet, zum Helden der Sage von dem Grafenvon Gleichen und dessen Doppelehe mit einer Ehristin und einerSarazenin gestempelt worden zu sein.
Der Leibgedingebrief für Elisabeth von Tümpling vom29-Rl ai (172 (Dresdener Haupt-Staatsarchiv, Gop. 30, Bl. 263'')lautet so:
„Hanßen thumplings wiebes libgutbriue.
Wir Wilhelm rc. Thun knnt ofsintlich an diesem brine fnr vns vndvnnser erben allcrmeniclich das wir von vnsers libcn gctrmven ksansen thnmp-lings vlißiger bete wegen der erbcrn Ilsen seiner clichen lhnsfraivcn diese
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