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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
Seite
126
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Wir sahen schon oben bei Otto (((), daß er seiner Ehefrauam Zs.Iuli sSZH ein Leibgedinge in Erölpa und Freirode hatteaussetzen lassen, und bemerkten, daß er später, nach (H0-H wohlmit derselben in das Bernburgische gegangen war. Dort hat erihr ein anderes Leibgeding verschreiben lassen, zu welchem, wiewir aus der Urkunde von: 22. August sehen werden, U.A.das Grevenholz bei Aloster Wiederstedt gehört hat.

Die Stammer verbürgen sich nun, nach Inhalt der Urfehde,mit den drei Brüdern Hans, Caspar und Oswald von Bose sowiemit Hansens Bettern, den Brüdern Ihan ((3) und Titzel (20) fürihn und schwören mit ihn: dem Aurfürsten Friedrich dem Sanft-müthigen und den: Herzog Wilhelm III.mit vffgerackten Fingernliplichen zu den heiligen" Urfehde. Sie alle verpflichten sich, fürden Fall der Nichtbefolgung derselben,in irer gnaden hoff" ein-zureiten.

Dieser Rechtsgebrauch des Mittelalters, das Einlager (Obstu-Zimn) genannt, legte den Einreitenden die Verpflichtung auf, solange an den: betreffenden Orte liegen zu bleiben und standesgemäßzu leben, bis sie nach Erfüllung der verbürgten Verpflichtungendenselben verlassen durften.

Auf Blatt 63 des Lehnbuchs bekennt sodannWir Bernd,von gotis gnaden ffurste zcu Anhalt, grave van Aschanien undsherre zeu Bernburg" in: folgenden Jahre (HH3 an: 22. August(an deme sontage vor Bartholomey apostoli"), daß er an HansWydeman und an Georg Schreiber zu rechten: Ulannleheneinholczbleck, genant das grevenholcz, zwischen Hestede unde Weder-stede gelegen" geliehen hat,das denne Hans und Eurd (Letzterererscheint hier zum ersten Mal) Tumpeling van uns zcu leheneunde or muter zcu einer lifczucht gehat habin, sulche lehen undelifczucht sie uns vorlaszen habin".

Auf Blatt 9'- findet sich unter'::: (9- December (an: suntagenach Lucie") desselben Jahres (HH5 eingetragen, daß Bernhard