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sollichcr mannnge zustmidt In irer gnaden hoff zurieten vnd daruß nicht zu-kamen, wir haben dann iren gnaden vnd iren vmb solliche bruche vnd iiber-farunge nach irer gnaden Rete erkenntnisse gniigliche rvandel vnd vßrichtunggethan, ader teten das mit ihrer gnaden willen vnd wissen, alle argelist vndgeucrde hirInne gancz vßgeslossen, des zu orkuude vnd warem Bekenntnissehaben wir Hans Ihaen Titze Tninpelinge Arn Stammer, Hans vud Gswaldvon Bösen vorgenante vnnsere Insigcle vnter den wir Eckard Stammer vndCaspar von Bösen, auch hiuorgenant, wanne wir eigener nichten haben, ver-binden vnd verschriben an dissen briff wissentlich lassen hengen, der geben istzu wissenuels, des dornstags nach sente oswalds tage, Nach Christi vnusersHerren geburt vicrtzehenhnndert Iar vnd darnach In dein viervndvierrzigistcnIareu."
Die Urkunde ist als „Beispiel einer adeligen Urphede" auchgedruckt in W.Schäfer, Sachsen-Chronik, Dresden s852—s336,1.^7.
Wie l)ans im Jahre dem Jahre vor Ausbruch des
Bruderkrieges, aus dem Bernburgischen nach dem Unstrutthal ge-kommen und unter welchen Umständen er „semliche übergriffe ge-than vnd eynteil pferde genommen" hatte, wissen wir nicht. Freilichwaren die zu Balgstädt bei Freiburg gesessenen Eckard und Arndtvon Stammer, wie aus der weiter unten folgenden Urkunde vomst). September hervorgeht, die Brüder seiner Ulutter Uune-gunde. Daß seine Ukutter ebenso wie seine Ehefrau Uunegundehieß, geht aus den Urkunden von: 23. Juli beziehungsweiseaus der Bemerkung am Schluß des Güterverzeichnisses der Brüderhervor.