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Aus allen: denn was Herzog Wilhelm den sieben Tümplingsnals Gesammt-Abannlehn reicht, ruht die Verpflichtung, es zu ver-dienen, d. h. dafür Heerfolge zu leisten, außerdem sollen sie vonden 2s Weinbergen den neunten Eimer und von allen Früchtenden neunten Theil jährlich abgeben.
Die Ariegsversassung in: Amte Eamburg war derart, daßvier Heerwagen gehalten werden mußten. Den ersten stellten:Eamburg, Tümpling, Posewitz, Zöthen, Wonnitz, Schinditz,Wichmar, Rodameuschel, Alein-Prießnitz, Schleußkau, Abtlöbnitz,Schieben, Tultewitz, Erölpa und Löbschütz; den zweiten: Döbrichau,Sieglitz, Erauschwitz, Alein-Gestewitz und ^eislau; den dritten undvierten: Eckelstädt, AAinchen-Gosserstädt, Würchhauscn, Döbritschen,Schnnedehausen, Stäben, Weichau (diese sieben Dörfer auf derThüringer, linken, Saale-Seite gelegen) und Raatschen.
Die fünfzehn Dörfer, welche die Niederpflege Eisenberg bil-deten (Aue, Boblas, Graitschen, Heiligenkreuz, Ianisrode, Tase-kirchen, Eauerwitz, Aöckenitzsch, Abolau, Neidschütz, Prießnitz, Seide-witz, Seiselitz, Thierschneck und Utenbach) hatten einen Heerwagennach Eisenberg zu stellen.
In: Ariegsfalle mußten in: Amt bereit sein: 6^7 Abann mit(70 langen Röhren (Flinten), (37 Hellebarden, (9? langen Spießenund (^(3 Anebelspießen (in: Ganzen 6^(7), sodann ( Schlachtschwert,( Zimmeraxt und je 2? Harnische, lange Spieße und SeitengewehreSeitens der Vasallen.
Als allmählich im (3. Jahrhundert die Heere geworben wurden,trat an die Stelle eigener Heersolge für die Vasallen die Ver-pflichtung, ihre Rittergüter mit „gerüsteten Pferden" zu verdienen.Die meisten hatten nur ein, manche nur ein „halbes" Pferd (alsozwei Güter eins zusammen) zu stellen, Tümpling mußte aber zweiaufstellen. Diese Verpflichtung ist zum ersten Abal in den: Lehn-bries von: 3. April (37-( ausgesprochen, bestand aber schon (H36und wohl noch früher.