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gebrndorn die Thumpliuge gnant drpc inaldor korns zcwey schogk vud zcwcnczignuwo geoschin im dem dorffe Droytz in der pflege zn Ißcmberg gelegn: die sievmbe Haimsen Heinrichen vnd Lnnraten Hildegarten, gcbrudern, gckoufft habenzu rechten gesampten lehin gelihen inmassen als die gnanten Hildcgartcn inne-gehabt vnd besessin haben der zugebruchcn zugenißcn vnd den lehen alsofft sichdie verledigen rechte volge zuthun rc. I'sstis er Hans von Schonbcrg ritter<Utto Spigel vnd andere gnug glonbivirdigcr. Datum :c. aotum Lipczk nuuoclrs ubs."
Schon s^2 begann der Zwiespalt des damals achtzehnjährigenMarkgrafen Wilhelm's III. mit seinen: ältesten Bruder, den: Kur-fürsten Friedrich II., dem sogenannten Sanftmüthigen, und schondamals mögen auf den jungen Fürsten die Brüder Busso, Apelund Bernhard Vitzthum a. d. H. Nieder-Roßla den Einfluß ge-wonnen haben, welcher nicht dazu beitrug, die Brüder zu vereinigen,und der durch die Macht, über welche sie damals geboten, ver-stärkt wurde. Denn schon hatten sie, mit ihren: VaterBusso d. Ä., Eamburg und Dornburg und die Wachsenburgmit Apfelstedt, Holzhausen und Haarhausen von den Markgrafenin stfland bekommen.
Nach obiger Notiz finden wir also Hans Tümpling schons^2 auf der Seite Wilhelm's des Tapfern. Diesen Beinamenverdiente sich Wilhelm III., wie er denn überhaupt ein bedeutenderFürst war. An dem Bruderkriege war er nicht mehr Schuld, alssein Bruder, der Kurfürst; in seinen: Tande, welches seit der Thei-lung von (Ichö in den wesentlichen Theilen von Thüringen undOsterland mit Weimar, Eisenach, der Wartburg, Eoburg, Gotha,Saalfeld, Jena, Bürge!, Weißenfels und Eisenberg (also auchTamburg) bestand, trat er landesväterlich, aber auch energisch, aus.Darauf bezieht es sich, wenn von ihm diese Rede ging: „WennHerzog Wilhelm gestiefelt und gespornt über den Schloßhos zuWeimar geht, so hört man ihn durch ganz Thüringen, und wer'sverursacht hat, mag sich vorsehen!" Er besaß eine vorzüglicheEinsicht in die Religionsangelegenheiten und war ein Feind derVerderbtheit der Geistlichen. Dieser Kmstand, sowie die Thatsache,