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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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Wir bemerken hier, daß schon im Jahrhundert durchTonzilsbeschlüsse den Geistlichen und später auch den Laien dasZinsnchmen verboten worden war. Um diese Verbote zu um-gehen, wurde im f^f. Jahrhundert der Rentenkauf ersonnen, d. h.ein Grundstück wurde in der Weise mit einer dauernden Rentebelastet, daß der Eigenthümer desselben durch Raus von einen:andern eine Summe erwarb und ihm hierfür eine jährliche Renteauf ewig verkaufte, die zu dessen Sicherheit auf das Grundstückgelegt wurde. Die Kirche fand sich der Art hiermit ab, daß siefortan nur diejenigen Zinsen verbot, welche nicht auf Rentenkaufberuhten. Zu letzteren: trat allmählich die Einräumung desRechtes des Wieder- oder Rückkaufes hinzu. Hierdurch wurde alsodie Rente mobilisirt, ihre Beziehung zu Grund und Boden warnicht mehr unauflösbar geknüpft. Damit wurde der Uebergangzum modernen Rechtsgeschäft des zinsbaren Darlehns eingeleitetund so trat schließlich die Hypothek an Stelle des alten Renten-kaufes, der drei Jahrhunderte hindurch das wirthschaftliche Lebenund den Ereditverkehr beherrscht hatte.

Obige Urkunde findet sich in: Staatsarchiv zu Weimar Report.B. 552 (d. i. das Eopialbuch der Stadt Zena) toi. ff.

Auch Vol. f0 dieses Eopialbuches findet sich ferner eine Ur-kunde von: f5. December fHOO (m 6:0 Imois), laut welcher dieselbenRathsmcister und Rathleute bekunden, daß Heinrich Baumgartenzu Halle seiner Tochter, Nonne in: Kloster Heusdorf, Zinsen anden: WeingartenForst" auf Lebenszeit vermacht habe, daß aberdie Stadt an demselben ihr Geschoß vorbehalte.

Aus den: ältesten Steuerbuch der Stadt Jena, von fH06,lernen wir sodann den Besitzstand Albrecht's kennen.

Wir finden dort auf toi. f8:

Albrecht thümpcling.

Ein Sedilhoff in sendt Iohannesgaffe gelegen vnd czinset 7 sch.(Schillinge)(Pfennige) vffe es Rndhüs czn Ihene.