Druckschrift 
1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
Seite
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Heinrich von Witzleben und seinen Schwiegervater Heinrich vomParadiese, einen Erfurter Bürger, in Pfand gegeben worden.Letzterer hatte einen Unterthanen der Markgrafen an einen Weiden-baum aufgeknüpft. Die Markgrafen rückten vor die Burg unddiese ergab sich. Daraus entwickelte sich eine mehrjährige Fehdezwischen den Schwarzburgern und den Markgrafen, die damitendete, daß Letztere die Leuchtenburg und Aahla behielten. Heinrichvon Witzleben und sein Schwiegervater mußten entschädigt werden,da ihnen die Burg in Pfand gegeben war. Dazu verpflichtetensich Leipzig und Jena in obiger Urkunde.

Zum zweiten Male erscheint Albrecht in der Urkunde vomMärz fSYZ (am nestin montags vor dem heiligen palmen tage),laut welcher Burggraf Albrecht von Airchberg, Herr zu Rranichfeld,die Rathsmeister, Hans von Pfuhlsborn und Heins von Auerstedt,die Rathsleute (unter diesen Albrechts thumpelinge) und die Stadt-gemeinde von Zena mit den Dörfern Nieder- und Ober-Löbnitzbei Zena belehnt, welche zuvor Walther Zerl und Johannvon Naumburg von ihm zu Lehn gehabt und nun an den Rathder Stadt Jena verkauft hatten.

Das Original dieser Urkunde befindet sich auf der Universitäts-bibliothek zu Jena mit wohlerhaltenem Siegel. (Aeltere Signatur-Nummer (Zy.) Diese Dörfer wurden seitdem unter dem NamenZenalöbnitz zusammengefaßt.

Am 9. December (393 (an dein Montage aller nest nach senteNyclaws tage des heiligen bischoffes) verkaufen wiederkäuflich mitWissen der oben genannten Markgrafen die Rathsmeister vonJena, Heinz von Auerstedt und Heinrich von Lichtenhayn, und dieRathleute, unter ihnen Albrecht Tumppeling, einen Zahreszins von(0 Mark an den Dechanten und das Eapitel der Airche Unsererlieben Frauen zu Erfurt für (20 Mark d. h. die Uirche leihtletztere Summe dem Rathe.