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sandte. Sie eroberten das Land und ließen eine Ordensbesatzungvon 200 Mann dort zurück. Aber die reiche Hansastadt Wisbywar dort nicht mehr, König Waldemar von Dänemark hatte siezerstört.
Die Besetzung Gothlands durch den Orden erregte die Eifer-sucht Dänemarks. (HO^s wurde daher von Preußen aus eine neueExpedition zur Bertreibung der Dänen abgesandt, die drei festePunkte der Insel besetzt hatten. Der Official von Riesenburg,Johannes von der pusilie, erzählt in seiner Ehronik, der Hoch-meister (Eonrad von Iungingen) habe zu Mitfasten, Anfang März,„vaste lute" gesandt. Da diese aber die eine Beste nicht hättennehmen können, so hätte er nach Ostern noch mehr Leute hin-gesandt „die czogin do mit macht vor die huser, unde gewonnendie huser unde vorbrannten die". Die Besatzung wurde losgelassen,aber sie „mustin lossin pferd, Harnisch unde ir geschos". Er fügthinzu: „unde dese reyse geschach mit grossir koste unde arbeit, erman yn die husir abgewan, das sie sich obir gobin, unde dasletczte hus wart gegeben am obinde petri unde pauli" (29. Juni).
Und da die Königin Margarethe von Ealmar aus ihrenLeuten zu Hülfe kommen wollte, was die Hauptleuts aus der Seeerfuhren, so zogen diese „ken Ealmar, unde nomen der Konygynnealle ire schiffe, unde zcuhybin unde vorbrantin sie", und zwar mehrdenn 200 Schiffe. „Alzo wart ir homut gestillet, wend sie irsachin ny mit bescheydinkeit wolde uß tragin mit dem Ordin" —„alzo gros was ir wybe Krig, der ir unde den erin gar wenigqwam zcu fromen." —
Euno befand sich also beim Nachschub und hat entweder dieBesten mit belagert und erobert oder vor Ealmar die Schiffe derKönigin Margarethe mit verbrannt.
Der Orden ließ Vögte in Esthland, erst Johann von Techwitz(bis 29. September (HO-H und dann Wilhelm von Eppingen (bis3. Mai (HO?) und endlich Arnold von Baden. Nachdem aber