daselbst, aus 4 Bauern in pauscha und 3 in Wonnitz sowie endlichaus der Weinkelter in der Stadt Tamburg.
Wir vergegenwärtigen uns, daß Hansens Bater, Thith,^3 Jahre früher, von Seiten des Baters von Friedrich dein Streit-baren belehnt erschien u, a. mit 7 Höfen und 2^2 Hufen in Posewitz,mit 8 Höfen und H Hufen (d. h. s20 Morgen) in Tumpling, mit2 Höfen in pauscha und 5 Höfen und 3 Hufen in Wonnitz.
Margarethe erhielt davon, wenigstens was die Morgenzahlin Tumpling betrifft, nunmehr h'z als Leibgeding ausgefetzt. Wäh-rend ihr Bolrat von Rosbach als Bormund gesetzt wurde, ernannteder Markgraf ihren Themami an demselben Tage zum Bormundeseiner Schwägerin Katharina.
Die vier Brüder besaßen wohl das Grbc des Baters zugleichen Theilen, allein, da der älteste wie der jüngste früh gestorbensind, so besaßen Hans und Oswald daran je die Hälfte. Und daOswald bald nach soß^ gestorben zu sein scheint, so waren Hansschließlich alle Antheile seiner Brüder an den Besitzungen in Tümp-ling, Posewitz, Wonnitz, Tamburg, Pauscha zugesallen. Tr besaßauch die Radeberge und wohl auch das Borwerk Droitzen, welchesseine Söhne s-^29 verpfänden.
l^02 finden wir Hans in der bedeutenden Stellung als Vogtdes Markgrafen Friedrich des Streitbaren und seines BrudersWilhelm II. in Saalfeld.
sZZfi hatte Graf Günther von Schwarzburg die HerrschaftSaalfeld an Friedrich den Streitbaren und seine Brüder Wilhelmund Georg verkauft. Gs wurden nun in Saatfeld markgräflicheBögte eingesetzt.
Die Original-Pergament-Urkunde von: W. December sH02,in welcher Hans als Bogt zu Saalfeld erscheint, befindet sich imdortigen Rathsarchiv unter Nr. 36 und beginnt so:
„Ich Hans von Tumpling voit des jaris czn Salvelt myner gnedigin Hernder jungen marggraven Hern Frcderichs unde Hern Willehelms bekenne an