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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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Hierauf weist vielleicht das Verzeichnist der Besitzungen hin,mit welchen, wie wir oben sahen, Tuno's älterer Bruder ThithfoV als von Friedrich dem Strengen, dem Sohn von Tuno'sBurgherrn, belehnt erscheint. Unter ihnen werden drei Hufen alsBurglehn (onstreuses) bezeichnet, und zwar sind sie in erster Reihegenannt. Und die in dem Verzeichniß folgenden XV (ünri-w sindwohl auch dafür anzusehen, da ihre Lage nicht näher, wie beiden übrigen, angegeben wird.

Der Schlust liegt nahe, daß Thith, da er nicht oastollwmsgewesen zu sein scheint, obige Burglehen dem Umstände verdankte,daß seine Vorsahren schon oastsllimi der Burg Tamburg gewesenwaren. Vielleicht hätte die von Brückner und Hölzer erwähnteUrkunde von (2^2 ein Licht hierauf geworfen.

Der Lehnbrief Herzog Wilhelm's IH. über Tümpling für dieEnkel Thith's, vom. August (H53, mag auch darauf hinweisen.

Oefters, besonders bei größeren Burgen, theilten sich mehrereTastellane in die Aufsicht. So finden wir in obiger Urkunde von(337 außer Tuno von Tümpling noch sechs andere, Johannvon Bcutnitz, Apecz von Gebesee, die Brüder Tonrad und Tckardvon Gosserstedt, Heinrich von Schaf (mit drei Sicheln im Schilde)und Apecz Stelonis.

Markgraf Friedrich II., der Ernsthafte, der Urenkel Heinrich'sdes Erlauchten, regierte damals. Als er (32H seinen Vater, denedeln Friedrich den Freidigen, verlor, war er erst (H Jahre alt.Ant (9 Iahren übernahm er die Regierung und (33 ( vermählteer sich zu Nürnberg mit Ulechtilde, der Tochter des Kaisers Ludwigvon Bayern. Strenge, ja Härte zeichnete seine Regierung aus,unerbittlich bekämpfte er die thüringischen Grafen, die ihm alsLandgrafen sich nicht beugen wollten. (3^(2 bis (3H3 und wiederum(3^3 wüthete der sogenannte Grafenkrieg, welcher damit endete,daß Friedrich's Hauptgegner, die orlamündischcn Grasen vonWeimar, sich ihm ergaben und ihre Besitzungen nunmehr als