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verbundenen Schwagers, des fränkischen Aönigs Dietrich. Thüringenwurde unter die Sieger getheilt.
Die Sorben kultivirten ihrerseits ihr zwischen Saale und Elbegelegenes Land und gründeten bis zum (0. Jahrhundert zahlreicheOrte, deren auf ig, ick, itz, in u. s. w. endigende Namen ans ihrensorbischen Ursprung hinweisen. So sind also auch in der Graf-schaft Tamburg die meisten Ortschaften slavischen Ursprungs. ImGegensatz zu den Deutschen liebten sie ein Leben an festen Wohn-sitzen, waren ausdauernd in der Arbeit und gute Viehzüchter undAckerbauer.
Nachdem Tarl der Große bis zum Jahre 30H die Sachsenunterworfen hatte, nahte die Zeit der Unterdrückung auch für dieSorben. Sie erlagen endlich. Tarl gründete eine eigene Mark,die sorbische Mark, indem er längs der Saale eine militärischeLinie von Burgen errichtete. So ward die Saale, von den Römernunter Drusus entdeckt, eine Völkerscheide, das, was Donau undRhein zur Römerzeit gewesen waren. Aber auch auf ihren: linkenUfer hatten sich die Slaven hier und da festgesetzt, so in Oßmaritz,Toppanz, Tospeda, Tlosewitz, Zwätzcn, sDorstendors, Gosserstedt,Trcbra u. s. w. In Nordthüringen gründete Tarl Halle undMerseburg. Der Versuch der Sorben, sich mit Hülfe der Hunnenzu befreien, führte nur zu ihrer Besiegung bei Merseburg in: Jahre933 durch Aönig Heinrich I., den Sohn des Herzogs Otto desErlauchten von Sachsen. Das fränkische Lehnswesen brachte nundie Sorben in die drückendste Leibeigenschaft.
Heinrich, immer weiter nach Osten vordringend, gründete 928die Veste Meißen. Sein großer Sohn, Otto I., 962 in Rom zumAaiser gekrönt, begründete in den eroberten Ländern nach deinTode des Markgrafen Gero, des ersten Grafen von Tamburg(si 960), die Markgrafschaften Meißen, Nordthüringen (mit Merse-burg) und Südthüringen (Osterland mit Zeitz) und stiftete in ihnendie drei Bisthümer Meißen, Merseburg und Zeitz.