Druckschrift 
1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
Seite
27
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Diese beiden Urkunden lassen die Tümplinge als in Be-ziehungen zu den Burggrafen zu Airchberg stehend erscheinen.

Aus dein oben erwähnten Lehnbuch des Markgrafen Friedrichdes Strengen geht hervor, daß sowohl die Airchberg wie dieTümpling Basallen der Markgrasen von Meißen waren. DieTümpling traten den Airchberg um diese Zeit wohl dadurch nochnäher, daß Letztere durch einen Handel mit Friedrich dem Strengenund Balthasar einige Zeit Herren von Tamburg wurden. Zudiesen Airchberg gehörte der in den Urkunden von (355 und (356genannte Burggraf Albrecht I., welcher noch in der Urkunde vom3. Januar (26H als Herr von Camburg erscheint. (Siehe die Ur-kunde unten bei Heinrich von Tümpling.) Den Burggrafen ge-hörten aber die drei bekannten Schlösser bei Jena, Greifberg, Airch-berg und Windberg zu dieser Zeit nicht mehr. Zn dem Ariegeder Söhne gegen ihren Bater, Landgras Albrecht den Tntarteten,war Airchberg nämlich (30H durch die Erfurter zerstört wordennur der Thurm (derFuchsthurm") blieb stehen. Und Windbergmit Airchberg war (330 an die Grafen von Schwarzburg ver-kauft worden und kam dann (353 an Friedrich den Strengen,während Greisberg schon (3H5 im Grasenkriege an seinen Vatergekommen war. Thith erscheint nochmals, (359 am 2. Januar,als Zeuge in einer Urkunde des Burggrasen Albrecht I. und seinesBruders, während sein Urenkel, Hans von Tümpling, nach etwasmehr denn (00 Jahren, aber jedenfalls vor (H73, als der zweiteGemahl der Burggräfin Ilse von Airchberg, Wittwe des (-(62gestorbenen Burggrafen Hartmann II. von Airchberg auf Farn-rode, eines Enkels des oben genannten Burggrafen Albrecht I.,erscheint.

Jene (deutsche) Urkunde von: 2. Januar (35st (an der Mit-wochen nach (Äronmoisioms llomini") befindet sich im WeimarischenStaatsarchiv, ?. 523 lol. (5tD, sowie in dein oben genannten