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drei von Aäfernburg und den Burgvoigt Aurtefrund. Letztererstarb bald in der Haft zu Naumburg an den empfangenen Wun-den. Der Markgraf von Meißen, als Lehnsherr, nahm die Zer-störung der Burg übel auf, der Rath von Naumburg aber vertrugsich mit ihm und erhielt gegen das Versprechen, sich mit der WittweAurtefrundens abzufinden, einen Sühnebrief. Das Schloß wurdebald wieder aufgebaut."
Der Sühnebrief von (3H6 findet sich erwähnt und im Aus-zuge gedruckt bei Aarl Peter Lepsius, die Ruinen der SchlösserRudelsburg und Saaleck. Dort sind auch die vier unter dem Sühne-brief hängenden Siegel abgebildet. Das erste ist das oben be-sprochene Tuno's, das zweite das von Tonrad von Bresenitz, dasdritte das von Otto von Spiegel. Das vierte ist nicht deutlich zuerkennen, es scheint aber ein Mühlrad zu zeigen und so dürfte esdas Siegel Friedrich's von der Moil (Mühlen) sein. Es könnteaber auch eine der drei Rosen Merretich's von Gleina zeigen.
Tonrad von Briesnitz (Frauenprießnitz) war wohl einSchenke von Saaleck und Tautenburg. Seine Mutter LukardisSchenke war, nach Lepsius, mit Otto von Lichtenhayn dem Jüngernvermählt. G. A. von Mülverstedt rechnet ihn freilich in seinen:abgestorbenen Adel der Provinz Sachsen zu dem alten MeißnischenRittergeschlecht Briesenitz, dessen Schild (wie unter dem Sühnebriefe)gespalten, vorn leer, hinten vier schmale Schrägrechtsbalken. DieSchenken von Tautenburg hatten in weißem Schilde fünf blaueSchrägrechtsbalken.
Otto von Spiegel gehörte dem altritterlichen, einst in seinerHeimath Meißen und Sachsen sehr angesehenen, gegenwärtig nochin Schlesien blühenden Geschlecht an. Dasselbe hat in weißemSchilde zwei rothe Zickzackbalken.
Der Ritter Merretich von Gleina (bei Zeitz) gehörte seinemWappen zufolge (gestürzter Schild, begleitet oben von zwei, unten