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täten keine Familie aufweisen können, mit welcher wir den Sichel-schild gemeinsam hätten oder gemeinsam gehabt hätten.
Der Umstand, daß in der ersten Hälfte des fH. Jahrhundertsvier Brüder von Tümpling so kräftig auftreten, daß sie eine Fehdemit der Stadt Naumburg hatten führen können, läßt daraufschließen, — wenn wir von der Möglichkeit absehen, daß ihr Ur-großvater etwa aus Ungarn herübergekommen, — daß der Grundder Araft des Geschlechtes Tümpling schon zu einer Zeit inThüringen gelegt worden ist, aus welcher die Urkunden verlorengegangen sind, zumal da für die weitere Möglichkeit, daß dasGeschlecht in Thüringen oder Meißen früher vielleicht einen an-deren Namen geführt habe, die in den Archiven zu Weimar,Dresden, Naumburg und Altenburg noch besonders angestelltenNachforschungen nach anderen Geschlechtern mit Sicheln im Schildevor dem fH. Jahrhundert zu keinerlei Resultat geführt haben.
Wir sind nach Allem der Meinung, daß unser Geschlecht eindeutsches sei. Hat es doch unzweifelhaft sehr alte Beziehungenmit der Grafschaft Tamburg, mit den Alöstern zu Pforte und zuSulza sowie mit Naumburg a/S. und erscheinen seine Mitgliederdoch in den frühesten erhaltenen Urkunden, so in dem Lehnbuchdes Markgrafen Friedrich d. Ä., zusammen mit den Reußen, denHerren von Tilenburg, den Burggrafen von Golfen, Leisnig,Altenburg und Airchberg, den Herren von Schönburg und Schön-berg u. a., als Vasallen der Markgrafen von Meißen.
Was nun das Wappen betrifft, so beschrieb es ChristianFriedrich August von Meding wohl f?33 in seinen „Nachrichtenvon adelichen Wappen", allein er bemerkte: „So viel ich micherinnere, habe ich das Wappen dieses alten Sächsischen Geschlechtesnoch in keinem Wapenbuche, auch nirgends beschrieben gefunden".
Das Wappen zeigt in von Roth und Silber gespaltenemSchilde zwei gegen einander gekehrte gezahnte Sicheln in verwech-