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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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XVII
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schlecht von Oswald ( 56), den: Sohne Christoph's ( H2) auf Tümp-ling, Schinditz und Droitzen, statt von Oswald (3fi), dein Sohn vonHans (29), Vogt zu Saaleck ab, während er schon richtig Thith ((),und nicht mehr Tuno ((3), als den Vater von Hans (8) undseinen Brüdern nachwies.

Er schließt sein Vorwort mit folgenden Worten:

So mögen denn die nachstehenden Blätter als ein Gruß des gegen-wärtigen Tiimplingischen Geschlechts an das kommende angesehen werden,welchem Letzteren darin neben einer kurzen Mittheilung über das Geschick derjetzt lebenden Familienglieder das mitgetheilt wird, was diesen von den ge-meinsamen vorfahren bekannt ist. Möchte den Nachkommenden dieser Grußangenehm und zugleich als eine Aufforderung erscheinen, in der Liebe zur ge-meinschaftlichen Familie und in dem Streben, dieselbe werth und in Ehren zuhalten, einträchtig zu sein!

Bautzen, tssz."

Seitdem ist fast ein Vierteljahrhundert vergangen, von warmerLiebe für Familie und Heimath beseelt, von Jugend aus von edlen,unvergeßlichen Vätern aus die Pflichten hingewiesen, welche adligeGeburt nach jeder Richtung hin auserlegt, haben wir, besondersseit dem letzten Decennium, versucht, es uns angelegen sein zulassen, im Hinblick auf Forschungen zur Geschichte unseres Ge-schlechtes und unserer Thüringischen Heimath oarpsrs cllsm. Wirhaben es uns dabei zum Grundsatz gemacht, die Geschichte desGeschlechtes allein auf Urkunden auszubauen. Welche Archive sichuns für die in dem folgenden ersten Bande dargestellte Geschichteerschlossen haben, findet sich am Schluß desselben verzeichnet. Aberan dieser Stelle fühlen wir uns verpflichtet, ganz besonders dieUnterstützung hervorzuheben, welche wir so glücklich gewesen sind,durch den Großherzoglichen Archivar Dr. Paul UUtzschke in Weimarund den Aöniglichen Staatsarchivar, Geheimen Archivrath GeorgeAdalbert von UMverstedt in Ukagdeburg zu empfangen. Sie, wiedie vielen anderen gelehrten Herren, denen wir gütige Förderungverdanken, kennen zwar unsere dankbaren Gesinnungen und legengewiß keinen Werth auf öffentlichen Dank, allein jene beiden

von Cümpling. I. II