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Thristoph's (^2) auf Tümpling, Schiuditz und Droitzen, statt alsals den Sohn von Hans (2ß), dessen Oheim, hinstellt. Im Mbrigenverweisen wir auf die diesem Bande beigefügten neuenStammtafeln.
Das Original des Zeideler'schen Manuskriptes ist im Besitz desHerrn Wolf Otto von Tümpling zu Bautzen. Abschriften des-selben finden sich in Reinsdorf bei flauen i/B., im Tümpling'schenFamilienarchiv zu Thalstein und in der herzoglichen Bibliothek zuGotha (Handschriften-Tatalog, ooctox obartnoizus lZ. 66V, historischeNachrichten von Sachsen, in einem Sammelbande, enthaltendaußerdem Böhmer's Vorlesungen über die sächsische Geschichte,Nachrichten vom Städtchen Werda und die Thronik von Sulza). —
August Wilhelm Bernhard von Nechtritz baute sodann imfünften Theil seiner „Diplomatische Nachrichten adelicher Familien",Leipzig l?93, in welchem er einen 35 Seiten langen Aufsatz über dieTümpling brachte, ebenfalls auf Grund des vorgenannten Materialsdie Genealogie des Geschlechtes aus. Die Zeideler'schen Nachrichtenführte er um 20 Jahre weiter. —
Nachdem so das s8. Jahrhundert drei Arbeiten über das Ge-schlecht gebracht hatte, stellte im Jahre s859 der Königlichpreußische Generalmajor und historiograph der Armee, Turt Maxvon Schöning, die Geschichte des Geschlechtes, in der Hauptsacheauf Zeideler fußend, zusammen. Vor ihrer Vollendung starb der-selbe jedoch am 2. April l33ß. Zum ehrenden Andenken an ihnlassen wir hier seine Vorrede folgen, aus welcher wir nur diejenigevon Zeideler fortlassen:
„Der Königliche General der Tavallerie nnd General-Adjutant des KönigsFriedrich Wilhelm IV. Majestät, Wilhelm Adam Wolf Ferdinand von Tümp-ling, setzte mich in den Besitz derjenigen Docnmente und Schriftstücke, welchesich über das Geschlecht derer von Tümpling in seinen Händen befinden, mitdem Anheimstellen, in wie weit sich solche zur weiteren Ausarbeitung undetwaigen Veröffentlichung eignen möchten. Selbst Verfasser der Geschichtemeiner eignen Familie und von der Ueberzeugung erfüllt, daß die Geschichte