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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
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XI
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Nachricht von einer großen Anzahl ihrer Voreltern nnd oft eine Sammlung,die einige Jahrhundert übersteigt. Man mnß sich daher wundern, daß in sovielen, ja in den meisten adlichen Familien so sorglos mit diesen Nachrichtenumgegangen wird, daher denn hernach, wenn einem oder dem andern einGlück von dergleichen Art aufstößt, entweder die verlangten Nachrichten garnicht aufgetrieben werden können, oder mit unglaublicher Mühe und schwerenUnkosten aufgesucht werden müssen. Einen Beweis davon giebt gegenwärtigehistorische Abhandlung, welche ich von dem alten ansehnlichen teutschen adlichenStamm Derer von Tümpling dem geneigten Leser vor Augen legen werde.Die Hochachtung, die ich dieser Familie schuldig bin, und die Ausarbeitungeiniger historischer Nachrichten, wo ich von einigen Gliedern derselben besondereNachrichten aufzusuchen benöthigt war, ist der Grund und die Gelegenheitworden, da mir unerwartete nnd ganz besondere Nachrichten davon zu Händenkommen, das Geschlechtsregister derselben in ein gewisses Licht zu setzen. Ichwill daher dem hochgeschätzten Leser, so viel mir davon zu Handen kommen,mittheilen."

Das Werk selbst zerfällt in acht Capitel. Das erste handeltvon dem Stammhausc des Geschlechtes, nämlich von Tümpling beiTamburg an der Saale, das zweite von dem Gcschlechtswappen,das dritte von dem Alterthum des Geschlechtes, das vierte giebthistorische Nachrichten von Oswald von Tümpling (vergl. Band Iunserer Geschichte, XI; 30 der Stammtafel) an bis zu Otto (HZder Stammtafel) und dessen Rindern, das fünfte von dem HausePosewitz, das sechste von dem Hause Bergsulza, das siebente vondem Hause Sorna und endlich das achte von dem Hause Tasekirchen.

Das Blanuskript schließt mit den Worten:

Der Herr segne diese blühende und ausgebreitete Familie und erzeigeihnen nnd ihren edlen Zweigen allerlei leibliches und geistiges Gutes nnderhalte sie ans undenkliche Zeiten. Amen."

Während Glafey keine Stammtafel ausstellte, konnte Zcidelerschon den Versuch machen, eine solche zusammenzustellen, und zwarfür die ersten Jahrhunderte folgende: