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Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
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Semitinnen anderer Stämme waren, welche die Juden zuWeibern genommen hatten". Soweit Richard Andree. Daßaber die in letzterem Citat ausgesprochene Ansicht heutzutagenicht mehr aufrecht erhalten werden kann, daß schon vorJahrtausenden in Palästina und Vorderasien eineintensive Vermischung des jüdischen Stammes miteinem indogermanischen Volke und wahrscheinlich auchmit Angehörigen der mongolischen Rasse stattgefundenhat, daß demnach die heutigen Juden keineswegs alsjener reine Rassentypns angesehen werden dürfen,als welche man sie gewöhnlich betrachtet, zu diesemSchlüsse drängen gewisse neuere Forschungen, die uns im nach-folgenden beschäftigen werden.

Daß im heutigen Palästina die Bevölkerung eine gemischteist, hierüber lassen die Berichte der Reisenden und Forscher, dieinnerhalb der letzten Jahrzehnte das heilige Land besucht haben,keinen Zweifel bestehen. Der bekannte Oxforder Gelehrte, Prof.A. H. Sayce bemerkt/ daß er schon bei seinem ersten Besuchein Palästina überrascht war durch die beträchtliche Anzahl vonblauäugigen und blondhaarigen Kindern mit Heller Hautfarbe,denen er in den Städten und Ortschaften, insbesondere imgebirgigen Theile des Landes, begegnete. Diese blonden Volks-elemente des heutigen Palästinas galten bis vor kurzem nochfiir Nachkommen von Nordeuropäern, die durch die Kreuzzügeoder ähnliche Ereignisse im Mittelalter nach dem heiligen Landeverschlagen wurden. Ein ganz neues Licht ist indessen überdiese blonde Bevölkerung Palästinas verbreitet worden durchdie von den Engländern Osbnrne und Flinders Petrie iuAegypten angestellten ethnologischen Untersuchungen. Schon vormehreren Jahren hatte der zuerst erwähnte Forscher auf dieThatsache hingewiesen, daß ans den Abbildungen der Ternpel-und Gräberbauten aus der Zeit Namses II., wie sie zu Abu

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