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Lage, so daß alle Nordpole auf der einen und alle Südpoleauf der anderen Seite waren, und ließ zwischen den Poleneinen Eiseneylinder rotiren, welcher der Länge nach mit zweisich gegenüberliegenden tiefen Rillen versehen war. Längs diesenRillen war der Cylinder mit Leitnngsdraht umwickelt. DieseVorrichtung nannte Siemens Cylinderinduktor. Damit dieMagnetpole dem Cylinderinduktor möglichst genähert werdenkonnten, erhielten die Hufeisenmagnete auf der Innenseite kleineAusschnitte. Figur 3 enthält einen der Magnete und denQuerdurchschnitt des Cylinderinduktors. Da nach jeder halbenUmdrehung die Pole in dem Eisenkern umgekehrt werden, somüssen auch die entstehenden Jndnktionsströme bei jeder Um-drehung die Richtung wechseln. DurchAnfügen eines Stromwenders kannman diese Ströme in einerlei Richtungdurch den Schließnngsdraht senden.Da der Cylinderinduktor einen ver-hältnißmäßig kleinen Durchmesser hat,so folgen die einzelnen Jndnktions-ströme sehr rasch aufeinander, und ihre Wirkung nähertsich daher bedeutend mehr der Wirkung des ununterbrochenfließenden Stromes der galvanischen Batterie, als dies beider älteren Konstruktion der Fall war. Am besten spricht fürdie Siemensschen Maschinen der Umstand, daß sie in taufendenvon Exemplaren unter dem Namen Läuteinduktoren bei denEisenbahnen in Dienst gestellt wurden, um die Strome für dieIngangsetzung der Signalglocken zu liefern. Diese Maschinenenthalten 28 einfache starke Magnete und liefern Ströme, welchestärker sind als die von 100 galvanischen Elementen. Durchihre große Zuverlässigkeit wurde sogar die Sicherheit im Eisen-bahnverkehr recht bedeutend erhöht.
Ans dem von Siemens eingeschlagenen Wege weitergehend,gelang es im Anfange des Jahres 1866 Wilde in Manchester,
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