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Die elektrischen Maschinen unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen Entwickelung
Entstehung
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Bereits im zweiten Decennium unseres Jahrhunderts wurdenindes die Beobachtungen gemacht, deren Wciterverfolgnng in derneuesten Zeit endlich zu der Konstruktion der bewunderungs-würdigen elektrischen Maschinen führte, kurz Dynamos genannt.Hierdurch wurden nicht nur die Träume eines Jacobi und Wolfverwirklicht, sondern diese Maschinen gestatteten noch mehrereandere Anwendungen, unter denen die Herstellung des elektrischenLichtes, die Erzeugung hoher Temperaturen und die verschieden-artigsten galvanischen Zersetzungen die wichtigsten sind, Aragomachte nämlich im Jahre 1824 die Beobachtung, daß dieSchwingungen einer Magnetnadel bedeutend verlangsamt werden,wenn man dieselbe dicht über einer Kupferscheibe anbringt. Die-selbe Erscheinung beobachtete er auch, wenn er das Kupfer durchandere, die Elektrizität gut leitende, Metalle ersetzte. Im nächstenJahre führten seine weiteren Untersuchungen zu der Entdeckung,daß eine Magnetnadel drehende Bewegung annimmt, wenn manin ihrer unmittelbaren Nähe eine Knpferscheibe rasch um ihreAchse laufen läßt. Die Kupferscheibe war bei diesen Versuchendurch eine Glasplatte von der Magnetnadel getrennt, damit dieentstehende Luftbewegung keinen Einfluß auf die Nadel habenkonnte. Eine richtige Erklärung dieser Thatsache wußte manaber nicht zu geben. Erst als Faradah im Jahre 1831 diegalvanische Induktion entdeckte, fanden hierdurch die bis dahinräthselhaft gebliebenen Beobachtungen Aragos ihre ungezwungeneErklärung,

Faraday wickelte zwei übersponnene Drähte zu einer Rolleauf und setzte die Enden des einen Drahtes mit einem Galvano-meter^ in Verbindung, während er die anderen an den Pol-schrauben eines galvanischen Elementes befestigte. Als er nunzu wiederholten Malen den galvanischen Strom durch den einenDraht schickte, bemerkte er, daß die Magnetnadel beimjedesmaligen Oeffnen und Schließen des Stromes eine

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