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Die elektrischen Maschinen unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen Entwickelung
Entstehung
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eine Maschine gesellt, die wie er dem Gebiete des Galvanismnsangehört und gleichfalls ein wichtiger Faktor in der Kultnr-entwickelung zn werden verspricht. Es ist dies die Dynamo-maschine mit all ihren zahlreichen Verwendungen. Wohl arbeitetsie zum größten Theil noch in engbegrenzten Räumen, alsLichtmaschine aber ist sie wegen des sonnenhellen Glanzes, mitdem sie unser Auge zu blenden vermag, schon Jedwedem bekannt,und immer häusiger wird auch die Anwendung derselben alsBewegungsmaschine. Vielleicht ist die Zeit nicht mehr allzufern,in der jedes Haus, wenigstens in den Städten, außer mit einerLeitung für Gas und Wasser auch mit einer Leitung für Elek-trizität versehen ist. Die ungemein hohe Stellung, welche dieDynamomaschine schon jetzt unter den Werkzeugen unseres Willenseinnimmt, ist es, welche uns veranlaßt, bei dem Schlüsse desersten Jahrhunderts des galvanischen Zeitalters mit einer ein-gehenden Besprechung dieser Maschine unter Hinzuziehung ihrergeschichtlichen Entwickelung vor ein größeres gebildetes Publikumzu treten.

Im Frühling des Jahres 1820 machte der Däne Oerstedin K openhagen die Entdeckung, daß der galvanische Strom imstände ist, die Magnetnadel aus ihrer Ruhelage herauszudrehen.Die Nachricht von dieser Beobachtung verbreitete sich mit einerSchnelligkeit, die im höchsten Grade unser Erstaunen wachrufenmuß, wenn wir bedenken, wie unvollkommen in damaliger Zeitdie Verkehrsmittel waren. Im Juli 1820 erst veröffentlichteOersted seine Entdeckung in einer kleinen Abhandlung. Balddarauf wiederholte de la Rive diese Experimente auf einerNaturforscherversammluug in Genf, und nun ergriff ein wahrerFeuereifer das gebildete und halbgebildete Publikum. Jeder,der sich ein galvanisches Element und eine Magnetnadel ver-schaffen konnte, ließ letztere ihre geheimnißvolleu Tänze^ auf-führen. Es macht ans uns den Eindruck, als ob man schon

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