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Heil erkannt hatte, das Mittel, es zu einer gemeinschaftlichenAktion zn bestimmen, den kleinlichen Feindschaften und Intriguender einzelnen Staaten ein Ende zn machen; oder es mußte sichwieder auf sich selber zurückziehen, auf seinen alten Jammer:die Auflehnungen der kleinen Dynastien gegen den König, dieinneren Zwistigkeiten in der königlichen Familie, Feindschaftenmit Griechenland, Fehden mit Kolonien an der Grenze. Dawar für einen Alexander keine Wahl. Der Krieg ivar jaeigentlich Griechenlands Sache, für die Griechen wollte ihnMakedonien führen, war es doch fein wahres Ziel, PersiensEinfluß auf ihre Verhältnisse dauernd zu brechen, den argenStifter endloser Zwistigkeiten, das persische Geld zu beseitigen.Da lag der Knoten, die Rache für einstmals zerstörte Tempelwar nur Name und freilich gefährlicher Hebel. Aber vonsolchem Gelde lebten viele Schmarotzer; es galt, die Griechenan ihrem wahren Interesse festzuhalten. Das konnte nur derKönig selber und an der Spitze eines Heeres. So war dennAlexander sofort zum Zuge nach Griechenland entschlossen.
Er zog sein Heer zusammen und erschien an der Süd-grenze seines Reiches am Eingang des Tempethales. Hieraber fand er die Thessalier gelagert und zwar in so festenStellungen, daß sie ohne ungeheure Menschenverluste aus den-selben nicht wären zu verdrängen gewesen, solchen aber gedachteer seine treuen Makedonier nicht auszusetzen. So zog er dennohne Kampf von der Grenze zurück, die Thessalier triumphirten.Aber das war kein Verzagen, sondern nur eine Entfaltungseines reichen Geistes, der im Unwegsamen Wege zu findenwußte, und seine physische und moralische Kraft vermochtedurchzuführen, was Anderen unmöglich schien. Er schlug denWeg nach dem unteren Penens ein, ging über denselben undfand sich dadurch zwischen dem kurzen, schmalen Saum derMeeresküste und dem Ossagebirge eingeklemmt, das dort Thes-
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