Von dem K.ande der Schwänzen»
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Es giebt in dem Lande etliche Goldgruben,welche aber von denJnwoh-mm aus Faulheit nicht geachtet werden.
Das Gewehr der Schwarten ist ein Wurfffpieß, und ein Bogen,und greiften ihren Feind nimmermehr an, sie haben dann einen Vortheil we-gen der Zahl, und fechten änderst nicht, als nur im Hindcrhalt. Ihre Woh-nungen bestehen in Dörffern, deren Hauser wie unsere Eyßgruben gemachtijnd, und hat scdwcdcre Hütte einen verschlossenen Hof und Pallisaden.
Sie haben etliche Ceremonien von der Mahometischen Religion, die mei-sten aber machen steh kein Gewissen Wein zu trincken und Schweine-Fleischzu essen. Ihre Lehrer oder Pfaffen, die sie nennen, sind in gross
sein Ansehen, und nimmt keiner von diesen Völckern etwas wichtiges vor,daß er nicht etliche von diesen klarsb>ou5 zuvor um Rath fragen solte, welcheH stellen, als ob sie sich beym Teufel Raths erhohleten, und jederzeit eineMydeutige Antwort geben.
Es hat liess ins Land hinein viel Könige, man kan aber nichts eigentlichesvon ihnen wissen.
§- 5-
Von der Jnsul
t?XIe Jnsul 6orcz. oder 6ouri, hat nicht mehr, als eine Meile in ihremUmkrayß, und ist drey Meilen von (lago v-rcic gelesen, vom vestenLande aber durch einen kleinen Arm des Meers, so eine halbe Meile breit, ab-gesondert. Ahr Hafen lieget gegen Süden an einem sehr bequemen Ort,woselbst man wohl anckcrn kan, und kan derselbe von einem viereckichten Port,welches an dem höchsten Ort der Jnsul auffgcworffen ist, bestrichen werden,uvd haben die Hollander noch ein anders, in Gestalt eines halben Monds da-bin gebauet, an welchem Ort sie ihre kwmrion verwahren, weil man von al-len Seilen nicht dazu kommen kan.
Der Herr Graf -l' Kstree; . vice - Aclmir-,1 . und nachgehends Marschaklvon Hranckmch, hat dieses Port den Hollandern am Tage Allerheiligen An.1677. abgenommen, und ihnen hiedurch an ihren Commercien längst der Kissfien czpo.Vcr-le grossen Abbruch gethan.
Das xn. Capitel.
Von Venen Jnsnln Lapo VcrN, oder des grünenVorgebürges, und deren Zustand.
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