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dergleichen Würckung hat. Wann man die Asche von seiner Haut m^Es.sig auf ein Glied, welches man abschneiden will, leget, so bem'mmer sie alleEmpfindlichkeit vom Sagen oder Abschneiden. Dergleichen thut es auchwenn man das Glied damit beräuchert.
Das Meiblein legt seine Eyer auf die Erden , und vergrabt sie in denSand, bis es durchweinen natürlichen Trieb meretet, daß die Zungen leben»dig sind, alsdann grabt sie dieselbe wieder aus, und zerbricht sie, worauf dieZungen in den Nil lausten. Diese Eyer sir d insgemein in der Grösse wie cmStraufsemEy, das ist, so groß, als dreyGänß»Eyer. Sie legen gemeiniglich50. oder 40. kommen aber nie gar auf 100. weilen immer etliche nicht wohlgerathen, sondern Eydexen daraus werden, welche die Araber v-,r-! nennen.Es giebt derselben vielerley Gattungen, die ansehnlichsten aber darunter sindollerdmas gestaltet, wie die Crocodillen, ausgenommen die Haut, welche, wieeine Schlangen «Haut gesprenckclt ist, und keine Schuppen hat. ÄhreZunge ist wie der Schlangen ihre gespalten : Die übrigen haben einen sehrgrossen Kopff, und spitzet sich ihr Schwantz allgemächlich zu, und ist ringsherum wie die Schuppen, voller Knoten.
§- 5.
Von denen Pyramiden in Egypten.
^^Ze Egypticr haben sich unter allen Völckern am meisten befliessen, wie1. ^ 5e ungezweiffelte und dauerhaffte Merkzeichen ihres Prachts, und ih»' rcs Mirleidens gegen die Verstorbene hinterlassen möchten. Dann, weil sieihren eingebildet, daß die Seelen, wann sie aus dem Leibe fahren , dennocheinen als den andern Weg rings um denselben herum schwärmen, so lang siefür derFäulung verwahret werden können, so haben sie denenselben nach dem'Tode eine Ruhestatte zugerichtet, welche viel längere Jabre wahren könne,als diejenige, welche ihme bey seinen Lebzeiten verordnet gewe'en, und zu die»sem Ende Pyramiden ^ oder länglicht-runde Säulen aussgerlchtet, die todteLeichname, welche sie mit grosser Sorgfalt balsamiret, an statt einesGrabmahls darein zu legen. Die drey ansehnlichsten dieser Pyramiden, sie»hen etliche Meilen von dem Ufer des Nils gegen (dwciclenr, und bey nahe ge»rad gegen c->i> 0 über, und kan man an ihrer herrlichen und prächtigen Ar»beit unschwer urtheilen, daß man sie mit gutem Fug untMne 7. Wunder»wercke gezehlct habe.
Die gröste unter diesen dreyen ist von einem König in Egypten, der vonetlichen Skribenten Loplimz. oder Cbeoche;, von andern aber LKemw! gc»nennet wird, erbauet worden. Diejenige, welche den Lbemni; zum St'ssterderselben machen, jagen, daß er zu Erbauung derselben drey hundert und sechzig
tausend