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3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
Entstehung
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l 4 Des füiisstM Buchs Czp. ll.

mit eigner Hand niedergehauen hat. än. . 705. strebte ihm einer von seinenPrintzen, Nahmens kmiey -Klakomer, nach der Crone,ward aber vondemVater aus dem Felde geschlagen, 5n. 1707. wolte auch ein anderer Printz,^ul^7 ^iclsn. rebeiliren , ward aber bald zur Ruhe gewiesen. Vor einigenIahren liesse der König von ^larocco in Frankreich durch seinen Befand»ten um die verwittibte Princessin von Lom/ , . welche der

König I .ucwvicu8 XIV. in Franckreich mit seiner ersten kiaicrelle ste Valiere5n. 1666. erzeuget hat, anwerben, selbige zu seiner Gemahlin zu haben, giengauch unbekannter weise selbst mit seiner Gesandtschafft nach Paris,5n, 1705.um die gedachte Princessin zusehen, worinne ihm zwar sein Wunsch erfülletwurde, aber das Glück darinne zu wieder war, daß die Princessin nicht ver»langete seine Gemahlin zu werden. Dieses Königreich hat sieben Land schafften:Als:

1. Die Landschafft ke- oder?c8, lsr.pestz, hat folgende Städte:

Diese 1.) Lez, lar. pestii, die Haupt»Stadt desgantzen Königreiches, und Zier»

de des gantzen Landes, bestehet aus zweyen Städten, deren die eine l^öele,nmten oder Le!c), welches in Arabischer Sprach so viel gesagt ist, als die Alte, welchehat Man von I^ouic verice üenüclrice Zecüvni, dem ersten König Und LNeritdervon ei» Barbaren, hundert und fünffJahr nach Mahomet ist gegründet worden, undnemChri» die andere ^2 ^eülcla. oder d ie LAeue Stadt genannt, welche der^louic ken.sten» ÜI1 ^lsrine zwey hundert und fünffzig Jahr nach dem Mahomet, als der o.Sen-Sclaven, I17 Ictznne kele belägert; von welcher letztern wir auf dem folgenden Blatwelcher reden wollen.

16 81. ist Z)je Stadt kc? öelc ist gantz unförmlich gebauet, weil man bald einenloßge» Bergauf, den andern wieder hinab steigen muff welches doch dieselbe, von wegenkaufft ^r Wasser, sehr annehmlich macht, weil fast kein Hauß zu finden ist, welchesworden. mitten im Hoff einen Wasserfest! in ein Becken von weissem Marmel,e>r. 0/0» ^ noch zweyen oder dreyen Krahnen, aus denen man das Wasser in ein Hand»lassen kan, haben solte. Die Katnmern sind von verschiedenen viereckichten«le /' 5?«- Porcellamernen Stücken befetzet, deren unterschiedliche Farben sehr anmuthig zu

stp.d: hingegen ist der Haußralh nichts besonders, worunter einige Teppi»Sch'lff, oder von Stroh geflochtene Decken, und gewaschene Ham-mels »Fell, die sie auffbreiten, bey 'Nacht daraufzu schlaffen, die kostbarste sind.

Diese Stadt hat unter allen Städten in der Barbarcy allein die Freyheit,daß allda die lclÄnulaämen gemachet werden.

Es gibt über sünffhundert Kiolguecn, welche so nahe aneinander stehen,daß man mit einem Pistol» Schuß von einer bis zur andern schiessen kan. Dieklolgueen sind mir vielen Springbrunnen und Lampen gezieret. Man kan

nicht