Druckschrift 
3 (1890)
Entstehung
Seite
527
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S2?

Hochw. tles Bischofs Marcus Antonius Bardolet am Ii. October 1803wegräumen lassen. Dieses Grabmal stand in mitten des Chors vonschwarzem Marmor, etwan 4 Schuh tief, jedoch auf dem Paviment.Der vermoderte Körper war von Baumaterialen wie mit einem Gussüberzogen, keine Sarge fand sich mehr, sondern der ....') vonGebeinen, jedoch der Körper ganz mit dem Kopf zum hohen Altaregerichtet. Die Gebeine wurden ausgenohmen, und das Grabmaldem Boden gleich weg gemacht. Einige dieser Gebeine hat derPräfekt, wie auch der Hr. Bischof zu sich genommen. Ich habeauch einige aufbewahrt.

Den 13. Oktober wurde weiter gebrochen und man fand einzweites Gewölb, worunter sieh wieder ein Grabmal befand welches4 Schuh breit und 7 Schuh lang war. Die Seitensteine und derDecken in Form einer Sarg von rotheni Sandstein, und an jedemEck ein viereckiger weisser Sandstein, welches aber was zu bedauren,nicht weiter eröffnet worden. So so wurde das Paviment darübergemacht. Mathias De Bey.

Der Muttergottesaltar ist im Jahre 1S05 durch Anordnungdes hoch würdigen Hr. Bischofs abgebrochen und in den Chor versetztworden. Der Choraltar ist zu gleicher Zeit in der Sakristei versetztworden, itzo die grosse und kleine Reliquien aufbewahret

werden.

Von die vergoldeten Platten, womit der Evangelienstuhlbesetzt war, und mit dem übrigen Schatz geflüchtet worden, sindeinige Platten entkommen welche späterhin von Kupfer vergoldetbeigemacht worden, wie auch der überaus schöne darauf stehendePulpit.

Zu Noppius S. 26.

Die Wände von dem Chor, nunmehro Muttergottesaltarbedecken an Festtiigen gobbelinisehe Tapeten, in welchen biblischeGeschichten in lebhaften Farben kunstreich eingewebt sind. DerBesitzer derselben stellte sie im Jahre 1818 zu Zeiten des AachenerCongresses zum Verkaufe aus, schenkte sie aber nachher der Kirchemit der Bedingung, nach seinem Absterben ein hochfeierlichesLeichenamt zu halten. Die Namen der hl. Verfertiger sind aufselbigen zu lesen in .... 3 ) Buchstaben BB. JAC. V. D. BORCHT.BB F. V. D. BORCHT.

Der vormalige Altar im Chore war mit goldenen und silber-vergoldeten Platten belegt. Wie beiliegender Plan ausweiset

*) Unleserliches Wort.2 ) Unleserliches Wort.a ) Unleserlich.