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(N2_ 4) Swarzaer war eine Gesellschaft, die sich in dasum grossen Markt gelegene Haus zum schwarzen Adler genannt,zu versammlen pflegte, und vergänglich worden ist.
(N°- 5) Pontort eine ebenmilssig erstorbene Gesellschaft, dieihre Zusammenkünfte in dem Eck-Hause nach Seiten der Pont-Strasseneben den so eben gedachten schwarzen Adler hielt. Ort hiessvorhin soviel als Eck. Daher sagt man auch noch Sandkaulort,oder das Eck-Haus linker Seits beym Anfang der Sandkauistrasse;Graben-ort, das ist, das Eck-Haus zu der äussern Marschier-Strasse nach Seite des Zimmer-Grabens etc. Bisweilen aber werdendurch das Wort „Ort" auch die Stadt-Graf- oder Hauptmann-schaften verstanden.
(NfL 6) Altsterrn. hierüber habe ich schon sub Not. 2meine Gedanken eröffnet.
(N2_ 7) Adeldom, heisst nicht von adlicher Abstammung,wie einige behaupten dürfen, ist auch von Handwerks-Leuten, dieimmer den grössten Theil der sechs guten Männer oder der Zunfts-Geschickten ausmachen, nicht zu vermuthen, viel weniger zufordern; sondern bedeutet nichts anders, als aus rechtmässiger Ehegeliohren; die gleich darnach folgende Worte: „ind guder Farne"klären dieses näher auf, als welche sieh auf einen gebohrnen Kavaliernicht wohl reimen lassen ; ja der Gaffel-brief selbst erläutert solchesin der Folge durch das Wort „eil* lieh", id est ehrlich gebohren;feiner stimmen diesem Wort-Verstand auch allerdings bey Petrusa Beeck in suo Aquisgrano cap. 13. pag 253 per verba: ut nullusunquam — von dem Inhalt dieses Gaffelbriefs redend — in senatumcooptetur, nisi qui legitimo Thoro nalus, laudabilis vitae, FamaeExistimationisque, und Johann Georg Wächter in seinem glossariogermanico Tom. 1. pag 120. verb: Adel-Erbe, haereditas legitima,haeres legitimus. Noch eins; und zwar was hierin treflich einschlägt;wenn in der Stadt Aachen ein unehlich gebohrnes Kind legitimirtwird, so pflegt man noch würklich nach der dasigen alten Kedens-artwenigstens unter den gemeinen Haufen zu sagen, dieser oder jenerBastard ist aer gemacht worden, das ist: man hat ihn zum Adel,id est zum elilich gebohrnen Stande gebracht, aus welchem WorteAdel dann Adeldom entstanden.
(N° 8) en gein. ghijn. enghein. gein egeijn seindalle an und für sich selbst synonymische Worte, die nichts andersbedeuten als kein, keiner, ja noch heut zu Tage heisst es inAachen, ut vulgus loquitur, geen, gingge, das ist kein, keiner.In diesem und keinem andern Verstände finden sich die voraus-gestellten rohen Worte in dem Schieds-Spruche des Grafen Wilhelmzu Jülich zwischen Äbtissin und Vogter zu Burtscheid vom Jahre 1261;